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Grüne Wasseragamen Glossar A-B
Abdomen Bauch, Unterleib
 
Abdominalregion Unterseite des Körpers von der Kehle bis zum Kloakenspalt
 
Aberration Abweichung
 
abiotisch nicht lebend
 
Ablösung der Haut Könnte auf eine falsche Vitamin-A Versorgung, Milben- oder Pilzinfektionen hinweisen. Nicht zu verwechseln mit der normalen Häutung, bei der die alte Haut durch eine neue ersetzt wird.
 
aboreal baumbewohnend
 
Abstrich Entnahme von Organmaterial zur Untersuchung z. B. auf Bakterien oder Pilze.
 
Abszess Eine abgegrenzte Eiteransammlung, die bei Reptilien z. B. als Schwellung an den Vorder-, Hintergliedmaßen, am Hals, Ohr oder Nacken auftreten kann.
 
Abundanz Die Häufigkeit von Organismen (Arten oder Individuen) in Bezug auf eine Flächen- oder Raumeinheit
 
Abundismus Schwarzfärbung durch hinzukommende schwarze Zeichnungselemente (vgl. Melanismus).
 
Acariasis Milben- oder Zeckenbefall, in Form von äußerlich schmarotzenden (blutsaugenden) Parasiten.
 
Adaption Anpassung, Ausprägung besonderer Verhaltensweisen , die die Überlebenschancen in einem bestimmten Lebensraum verbessern.
 
Ader Blutgefässe
 
Adult Erwachsen, geschlechtsreifes Tier
 
Adulti geschlechtsreife Tiere
 
Adultus(Pl.Adulti) geschlechtsreifes Exemplar
 
Aftersporn ein sich beidseitig des Afters befindliches, krallenähnliches Gebilde oder auch Reste der Hinterbeine einiger Schlangearten
 
Agamidae Agamen
 
Agonistisches Verhalten Kämpferische Auseinandersetzung
 
Akarizid gegen Zecken und Milben wirkend
 
Akinese Bewegungslosigkeit, so genannten "Tot stellen"
 
Akklimation Methode zur Eingewöhnung, um das Tier an das bestehende Klima einzugewöhnen. Wird umgangssprachlich auf für die Gewöhnung an neue Gegebenheiten (Umzug usw.) benutzt.
 
Akrodont Mit dem Kiefer fest verbundene Zähne
 
Aktivitätstemperatur Ein spezifischer Temperaturbereich, in dem Nahrungsaufnahme, Paarung usw. der jeweiligen Art stattfindet. Auch Vorzugstemperatur genannt.
 
Albinismus Eine angeborene, genetisch bedingte Störung des Tyrosin-Stoffwechsels, betroffenen Tieren fehlen die Grundfarbpigmente. Sie sind farblos bzw. weiß gefärbt.
 
Allantoisplazenta Mutterkuchen
 
allopatrisch Bezeichnung für Sippen, Populationen und Genotypen mit sich ausschließenden Verbreitungsgebieten.
 
Amelanistisch Es fehlt der Farbstoffes Melanin (albinotisch)
 
Aminosäuren Grundbausteine der Proteine.
 
Amixie Verhinderung der Verpaarung von Individuen einer Art in einer Region durch geographische Isolierung der Tiere.
 
Amnion den Keimling schützende Embryonalhülle; Schafhaut; nur bei Reptilien, Vögeln und Säugern
 
Amnioten Reptilien
 
Amöben Wechseltierchen
 
Amöbiasis (Darmfäule) Erkrankung, bevorzugt im Enddarm und in der Leber. Für viele Reptilien oft tödlich verlaufenden Erkrankung.
 
amphibiont Lebensweise von Tieren, die den ersten Teil ihres Lebens im Wasser verbringen, während sie später hauptsächlich als Landtiere leben.
 
amphibisch im Wasser und auf dem Land lebend.
 
Anämie Blutarmut, Erythrozyten- oder Hämoglobinmangel.
 
Anamnese Krankengeschichte
 
Anatomie Körperaufbau
 
Anatomisch Den Bau eines Körpers betreffend
 
Anomalie Abweichung von der Norm; im engeren Sinn Bezeichnung für geringfügige Entwicklungsstörung oder Fehlbildung
 
Anomalien Unregelmäßigkeiten, meist bei äußeren Merkmalen, zum Beispiel in der Beschuppung.
 
Anorexie Völlig fehlende Futteraufnahme
 
Antibiose Die Behandlung mit Antibiotika
 
Antibiotika Medikamente, die zur Abtötung oder zur Wachstumshemmung von Bakterien eingesetzt werden.
 
Antikoagulanzien Die Gerinnung hemmende Substanzen
 
Antikörper Abwehrstoffe die der Körper bildet um eingedrungene körperfremde Stoffe zu bekämpfen
 
Antimycotika Mittel gegen Pilzinfektionen
 
Antimykotika Medikamente zur Behandlung von Pilzinfektionen an Haut, Schleimhäuten oder Organen. Je nach Wirkstoff werden die Pilze abgetötet (fungizide Wirkung) oder in ihrem Wachstum gehemmt (fungistatische Wirkung). Die meisten Pilzmittel werden nach ärztlicher Verordnung eingesetzt, da zunächst der Pilz identifiziert werden muss
 
Antiserum Serum gegen Giftschlangenbisse
 
Antivenin Serum, Gegengift
 
Anura Froschlurche (Frösche, Kröten, Unken)
 
Anus After
 
Apathie Teilnahmslosigkeit
 
Apatogen Nicht krank machend
 
Apoda Blindwühlen
 
Aposematie Warnen durch optische oder akustische Signale
 
aposematischer Distanz schaffender
 
Aposematisches Verhalten Drohverhalten
 
Applikation Verabreichung von Medikamenten
 
Aquaterrarium Terrarium mit Wasser und Landteil
 
Aquatil Tiere die ausschließlich im Wasser leben.
 
Arachnida Spinnentiere
 
Araneae Echte Spinnen, Webspinnen
 
Arborial Tiere die in der Umgebung von Bäumen leben.
 
Arboricol Baumbewohnende Tiere
 
Arid Bei einem ariden Klima ist während des Jahres die Verdunstung größer als die Niederschlagsmenge
 
Art Grundeinheit die miteinander in etwa identische Individuen zusammenfasst. Der Artname setzt sich aus dem Gattungsnamen und dem Artnamen zusammen. Der Artname wird durch die Erstbeschreibung festgelegt.
 
Artareal Die lokalen Verbreitungsgebiete einer Art.
 
Arterie Blutgefäß welches mit Sauerstoff angereichertes Blut vom Herzen weg führt
 
Arthropoden Gliederfüßler (Spinnen, Insekten etc.)
 
Asaisional Die fruchtbare Periode.
 
Ascariden Spulwürmer
 
Ascorbinsäure Vitamin C
 
Aseptisch Keimfrei
 
Askariden Askariden (Spulwürmer) gehören zu den Rund- oder Fadenwürmern und sind im Vergleich zu anderen Darmwürmern (Oxyuren) relativ lang.
 
Asthenie Kraftlosigkeit
 
Ästivation Trockenruhe
 
Atemwegserkrankungen entstehen neben Dermatitiden meist durch eine zu feuchte und stickige Haltung, starke Temperaturschwankungen, starke Schwankungen der Luftfeuchtigkeit, permanente Zugluft, bakterielle Infektion oder eine Virusinfektion.
 
Atmen mit geöffnetem Maul kann ein Hinweis auf: Infektionen der Atemwege, Überhitzung des Terrariums, Verletzungen oder Deformierungen im Maul, sein. Wohl bemerkt das Atmen, nicht etwa Drohverhalten zwischen den Echsen.
 
Augeninfektionen Augeninfektionen können als separate Erkrankung der Augen oder im Zusammenhang mit anderen Grunderkrankungen auftreten.
 
Augenmembrane Die elastische oder schuppengleiche Haut, die die Linse des Auges schützt.
 
Augentrübung Bei Schlangen ist die Augentrübung Zeichen einer bevorstehenden Häutung, der auch die Hornhaut der Augen unterliegt. Durch das Eindringen von lymphartiger Flüssigkeit zwischen alter und neuer Hornhaut etwa 2 - 3 Wochen vor der Häutung nehmen die Augen eine trüb bläuliche Färbung an, werden einige Tage vor Häutungsbeginn jedoch wieder klarer
 
Außenparasiten Die wichtigsten Außenparasiten der Reptilien sind Milben und Zecken, die zur Klasse der Spinnentieren (Arachnea) gehören. Beim Befall von Milben handelt es sich in der Regel um Blutmilben, die sich in die Haut ihrer Opfer bohren und sich von dem Blut der Tiere ernähren.
 
Ausgemergelt schwacher, magerer Körperzustand
 
Autolyse selbstständige Zersetzung
 
Autopsie Leichenschau
 
Autotomie Fähigkeit zum Selbstschutz Körperteile abzuwerfen (z.B. den Schwanz)
 
Avitaminose Vitaminmangel
 
Avitaminosi Vitaminmangel
 
Avitamose Vitaminmangel
 
axillar ist der lateinische Name für, Achsel bzw. Achselhöhle
   
B-Vitamine (B-Komplex) Diese Vitamine sind alle wasserlöslich und werden in jeder Körperzelle benötigt. Sie können fast alle nur in geringem Umfang im Organismus gespeichert werden und müssen daher sehr regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden.
 
Bakterien Bakterien sind Mikroorganismen, die aus einer einzigen Zelle bestehen und sich im Gegensatz zu Viren selbstständig durch Teilung vermehren. Bakterien können sehr unterschiedliche Formen haben (kugel-, stäbchen- oder spiralförmig) und werden anhand dieser Formen in verschiedene Gruppen eingeteilt.
 
Bakteriostatisch Keimhemmend, vermindert das Wachstum der Bakterien, ohne sie abzutöten.
 
Bakterizid Bakterien tötend
 
Balz Das Balzverhalten ist ein weitgehend genetisch festgelegtes Verhaltes, welches es dem Tier ermöglicht, den Geschlechtspartner zu finden und die Paarungsbereitschaft des anderen stimuliert.
 
BartSchV Bundes-Artenschutz-Verordnung
 
Bastard Synonym für Hybride: ein Individuum, das aus einer Kreuzung stark unterschiedlicher Eltern (zweier Arten oder deutlich Verschiedene einer Art) hervorging.
 
Bates'sche Mimikry Ungiftiger ahmt Giftigen nach, z.b. Königsnatter, sieht aus wie Korallenschlange (farbig, sehr giftig), obwohl ungiftig
 
Beschädigungskampf Hierbei kommt es, insbesondere bei Kommentkämpfen sehr oft zu starken Verletzungen, die sogar bis zum Tod führen können. Unbedingt auf Unverträglichkeiten bei der Vergesellschaftung von Krokodilen, vielen Echsenarten und Schildkröten achten.
 
Bewegungsunfähigkeit Könnte auf Stoffwechselstörung, Infektionen, falsche Fütterung, Parasitenbefall, Nieren- oder Herzerkrankungen hinweisen.
 
Biometrie griech.; Anwendung statistischer Methoden zur Erfassung und Auswertung biologischer Daten
 
biotisch griech., auf das Lebeb bezogen; die lebenden Umweltfaktoren betreffend
 
Biotop ein Lebensraum der räumlich klar abgegrenzt und durch bestimmte Umweltfaktoren charakterisierter Lebensraum ist (z.B. Halbwüste, Graslandschaft im Hochgebirge etc.)
 
Biotoptyp Gruppe gleichartiger oder auch ählicher Biotope
 
Biozönose Gemeinschaft der Pflanzen und Tiere in einem Lebensraum
 
Biped Zweibeiniges Laufen
 
biped(isch) zweibeiniges Laufen
 
Blattodea Schaben
 
Blutgerinnungsstörungen unter Blutgerinnung versteht man das physiologische Erstarren des Blutes nach Verletzung eines Gefäßes als Schutz vor Blutverlusten
 
Boidae Riesenschlangen
 
Boiginae Trugnattern
 
Breitbandantibiotikum Antibiotika mit breitem Wirkungsfeld
 
Bromelien Ananasgewächse, Fam. der Liliatae, Verbreitung in den Tropen u. Subtropen Mittel- u. Südamerikas. Bromelien sind Fels-, Baum- oder Bodenpflanzen mit speziellen Einrichtungen zur Wasseransammlung.
 
Brutpflege Viele Arten betreiben Brutpflege in dem Sie sich um einen geeigneten Eiablageplatz kümmern, andere wie z.B. Krokodile bewachen ihr Gelege und wieder andere Arten bebrüten Ihre Gelege sogar (z.B. Pythonschlangen).
Grüne Wasseragamen Glossar C-D
calciphil kalkliebend
 
Calciumionen Calciumionen sind Bestandteile des Calciums und an der Blutgerinnung beteiligt Sie spielen eine Rolle bei Reaktionen des Abwehrsystems. Sie steuern Enzymreaktionen, sind an der Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts beteiligt und regulieren die Reizübertragung von Muskeln, Nerven und Hormonen. Calciumionen sind also sowohl für die Funktion der Muskeln wie auch für unser "Nervenkostüm" von großer Bedeutung.
 
Capillaria Haarwürmer, die insbesondere bei Schlangen, Eidechsen und Krokodilen vorkommen können. Die Haarwürmer gelangen durch das Blut auch in den Darm und andere Organe und lösen dort, aufgrund von Verstopfung der Blutgefäße bzw. Nierenkanäle massive Schäden aus.
 
Caput Kopf
 
Carapax Rückenpanzer der Schildkröten
 
Carapaxlänge Panzerlänge (gemessen in gerader Linie vom vorderen zum hinteren Panzerrand)
 
Carnivor Fleischfressend
 
Caudal Schwanzwärts, abwärts liegend
 
Caudalia Schwanzschuppen und Schienen
 
cavernicol höhlenbewohnend
 
Centrale Rückenschilder die in der Mitte entlanglaufen
 
Cephalothorax Kopfbruststück
 
Ceratophrydae Hornfrösche
 
Cervicalschild Nackenschild
 
Cestoden Cestoden (Bandwürmer) leben als Geschlechtstiere fast immer im Darm ihrer Wirtstiere. Abhängig von der Anzahl der Würmer rufen sie meist nur eine geringe Schädigung ihrer Wirte hervor. Nach Stress und Mangelsituationen kann es zu Apathie und Durchfall kommen. Die durch Bandwürmer hervorgerufenen Schädigungen des Wirtes entstehen durch Nahrungsentzug und durch Anheftung der Bandwürmer an die Darmschleimhaut.
 
Cestodes Bandwürmer
 
Chelonia Schildkröte
 
Chitin Hornähnlicher Stoff im Panzer der meisten Gliedertiere
 
Chromatophoren Pigmentzellen bei Tieren, die den Farbwechsel der Haut ermöglichen
 
chronisch Der meist schleichend einsetzende und lange andauernde Verlauf einer Erkrankung.
 
CITES Convention on International Trade in Endangered Species (Abkommen zum internationalen Handel mit gefährdeten Arten)
 
Co-ossifikation Verwachsung der Dermis mit den drunter liegenden Knochen
 
Coccidiose Diese Krankheit wird verursacht durch einen einzelligen Darmparasit, der die Darmwand angreift.
 
Coleopteren Käfer
 
Collare Halsband. Hierbei handelt es sich um eine querliegende Hautfalte an der Unterseite des Halses sehr vieler Echsen (Lacertidae). Bei Schlangen ist es eine farbige Binde die an der Hals Oberseite sichtbar ist
 
Colon Hauptabschnitt des Dickdarms
 
Colubridae Artenreichste Form der Serpentes und der Reptilien, ca. 2/3 der rezenten Schlangen, etwa 270 Gattungen.
 
Colubrinae Eigentliche Nattern
 
Cordylidae Gürtelechsen
 
corticol rindenbewohnend
 
Corytophanidae Basilisken und Verwandte
 
Cranial Zum Kopf gehörend, kopfwärts
 
Crocodylia Krokodile
 
Crotalidae Grubenottern
 
Crustacea Krebse
 
Cryptosporidium parvum Darmparasit, der bei zahlreichen Säugetierarten, Vögeln, Reptilien und Fischen vorkommt. Der Infektionsweg ist fäkal-oral, das bedeutet, dass infektiöse Partikel mit dem Stuhl ausgeschieden werden und über mit Stuhl kontaminierte in das Maul gelangen, wo sie hinuntergeschluckt werden, um sich so in einem neuen Wirt (oder auch demselben) anzusiedeln.
   
Daphnien Wasserflöhe
 
Darmmykose Pilzerkrankung des Darms
 
Darmperistaltik rhythmische, mit Erschlaffungswellen abwechselnde Kontraktionswellen der Längs- u. Ringmuskulatur des Darms.
 
Darmresektion Operative Entfernung von verletzten oder erkrankten Darmabschnitten
 
Darmvorfall Teile der Kloake bzw. des Rektums treten aus der Kloakenöffnung hervor. Die vorgefallenen Teile werden besonders bei längerem Bestehen so geschädigt, dass es zur Nekrose (Absterben) des Darmteiles kommt. Ein Darmvorfall sollte umgehend medizinisch versorgt werden.
Defibrinieren, defibrinierend Entfernen von Fibrinogen aus Blut oder Plasma durch Überführen in Fibrin
 
Dehydrieren Wasser entziehen, austrocknen
 
Denticulär Zahnförmige oder gezahnte Fortsätze
 
Dentikeln Einhergehend mit der Ausbildung der Kiefer entstehen aus Dentikeln der Deckknochen an den Mundrändern die Zähne als Werkzeuge zum Kauen und Beißen.
 
Dermal die Haut betreffend
 
Dermatitiden Hautentzündungen
 
Dermatomykosen Pilzerkrankung der Haut
 
Dermatoxisch Hautgift
 
Desinfektion Die Desinfektion tötet Verderbnis erregende Mikroorganismen an und in kontaminierten Objekten ab oder reduziert ihre Zahl, d.h. sie werden so geschädigt, dass sie nicht mehr infizieren können. Bei den dabei eingesetzten Mitteln handelt es sich um chemische Substanzen. Die Voraussetzung für eine wirksame Desinfektion ist immer eine gründliche Reinigung
 
Diarrhoe Durchfall
 
Dichromatismus unterschiedliche Färbung der Gechlechter
 
Digitus primus lateinisch: erster Finger (auch erste Zehe), Daumen. Die Länge des Digitus primus des Fußes wird in Zusammenhang mit dem Fersenhöcker auch als diagnostisches Merkmal, z. b. bei den Wasserfröschen, genutzt,
 
Dimorphismus das Nebeneinander von zwei durch Farben oder morphologischen Merkmalen unterschiedenen Formen bei Artgenossen gleichen Stadiums, bei Reptilien häufig als Sexualdimorphismus, vgl. auch Altersdimorphismus
 
diploid Zustand des Zellkerns, der seine Chromosomen in homologen Paaren, und in doppelter Anzahl zur haploiden Grundzahl erhält.
 
Dispersion Verteilungsmuster der Individuen einer Population im Lebensraum, es werden 4 Dispersionstypen unterschieden: zufällige, regelmäßige, ungleichmäßig gehäufte und ungleichmäßig gehäufte Dispersion.
 
Distal (lat. distare) getrennt sein, abstehen
 
Distalis weiter vom Rumpf entfernte Teile der Extremitäten
 
Diurnal Tagaktiv
 
diurnale tagesperiodische
 
Diversität Mannigfaltigkeit, Artenreichtum bezogen auf Fläche, Volumen, Probengröße oder Individuenzahl.
 
Dorsal Rückseite, zum Rücken gehörend
 
Dorsalfärbung Färbung des Rückens
 
Drosophila Frucht-, Tau- oder Essigfliegen. Ideales Futter für kleinbleibende Amph. u. Reptilien.
 
Drosophilidae Frucht- oder Essigfliege
 
Ductus deferens Samenleiter
 
Durchfall Dünnflussiger, möglicherweise mit Blut durchsetzter oder farbveränderter stinkender Kot, der auch unverdaut ausgeschiedene Nahrung enthalten kann.
 
Duvernoysche Drüse paratoide; bei einigen Nattern veränderte Oberlippendrüse über die ein giftiges Sekret abgesondert werden kann
Grüne Wasseragamen Glossar E-F
Ecdyse Häutung
 
Ecdysis Häutung
 
edaphisch unterirdisch lebend
 
Eibenvergiftung Pflanzenvergiftungen bei Reptilien kommen selten vor. Eine der gefährlichsten Vergiftungen bei Landschildkröten ist die Eibenvergiftung.
 
Eilebend gebärend Das Weibchen behält die Eier im Leib, bis die Jungen schlüpfen. Die heranwachsenden Embryos werden nicht vom Muttertier ernährt.
 
Eischwiele Hierbei handelt es sich um eine hornartige Verdickung an der Schnauzenspitze von schlüpfenden Jungtieren (Schildkröten (Testudines), Krokodilen, Brückenechsen). Erleichtert den Tieren das Öffnen der Eischale. Die Verdickung fällt nach dem Schlupf wieder ab
 
Eizahn Hierbei handelt es sich um einen nach vorne gerichteten Zahn der sich auf dem Zwischenkieferknochen befindet. Die Embryonen der Schuppentiere bilden diesen Zahn, um die Eischale öffnen zu können. Einige Tage nach dem Schlupf wird dieser Zahn wieder abgeworfen. Nur die Geckonen haben paarige Eizähne.
 
Ekchymosen ausgedehnte, flächige Hautblutungen
 
ekdemisch nur außerhalb eines betreffenden Gebietes lebend, siehe auch endemisch
 
Ektoderm Das äußere Keimblatt, es ist v.a. an der Entwicklung von Epidermis und Nervensystem beteiligt
 
Ektoparasit Außenschmarotzer, Parasit, der äußerlich auf und von seinem Wirt lebt, bei Echsen hauptsächlich Milben und Zecken
 
Ektoparasiten Parasiten die sich äußerlich befinden
 
Ektotherm Kaltblütig
 
Ekzem Juckende Entzündungen der Haut
 
Elektrophoretisch Untersuchung von Proteinen z.B. von Schlangengiften, um deren Eigenheiten und Verwandtschaft zueinander fest zu stellen
 
Embryogenese Entwicklung des Keimlings von der ersten Zellteilung bis zur ersten selbstständigen Nahrungsaufnahme des voll ausgebildeten Jungtiers
 
Embryonalhülle Membranartige Umhüllung in der sich der Embryo/Fötus entwickelt
 
emers außerhalb des Wassers
 
emerser außerhalb des Wasser lebend.
 
Endemisch Die Tiere sind in ihrem Vorkommen ausschließlich auf ein begrenztes Gebiet beschränkt, siehe auch ekdemisch
 
Endemit Tier- oder Pflanzensippe, deren Vorkommen auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt ist
 
Endokrin Absonderung von Drüsenwirkstoffen ins Blut bzw. in die Lymphe
 
Endoparasit Innenschmarotzer, leben innerhalb ihres Wirtes, z.B. in Organen oder unter des Haut, siehe auch Ektoparasit
 
Endoparasiten Sind innerhalb des Wirtsorganismus lebende Parasiten (Würmer oder Einzeller). Aufgrund ihres artspezifischen Entwicklungszyklus können Endoparasiten verschiedene innere Organe schädigen (Blutgefäße, Lunge, Leber, Magen-Darmtrakt).
 
Endotherm Warmblütig
 
Enteritis Diese bei Reptilien häufig vorkommende Erkrankung kann ähnliche Ursachen wie die Gastritis(siehe dort) haben. Eine Darmentzündung findet man manchmal auch bei der Paramyxoviruserkrankung der Schlangen und der Herpesvirusinfektion der Schildkröten. Hierbei begünstigt die Vorschädigung durch den Virus das Angehen einer Infektion durch Bakterien, Pilze oder Einzeller.
 
Enterobacter sind gramnegative begeißelte Stäbchenbakterien. Die häufigsten Arten der Gattung Enterbacter sind Umweltkeime, die im Wasser, Abwasser, Boden und Pflanzen vorkommen, aber auch mit tierischem oder menschlichem Kot ausgeschieden werden.
 
Enzyme Sind in allen Lebwesen vorkommende, hochmolekulare Proteine.
 
Epidemie Seuche, gehäuftes Auftreten einer bestimmten Infektionskrankheit
 
Epidermis Oberhaut; gefäßlose äußerste Schicht der Haut; sie besteht aus mehrschichtigem, verhorntem Plattenepithel mit nach außen immer mehr abnehmender Vitalität; tote E. schilfert ab, von unten wachsen schnell neue Zellen nach.
 
epiphytisch bei Pflanzen: baum- bzw. rindenlebend
 
Epitypus Ein Epitypus ist der Beleg oder die Abbildung, die ausgewählt werden, um als interpretierender Typus zu dienen. Dies gilt für den Fall, dass der Holotypus, Lectotypus oder vorher festgelegte Neotypus oder alles ursprüngliche Material, das als zu einem gültig veröffentlichten Namen dazugehörig kennzeichnete ist, nachweislich mehrdeutig ist und nicht zwecks der exakten Anwendung des Namens auf ein Taxon verwendet werden kann. Wenn ein Epitypus festgelegt wird, muss der Holotypus, der Lectotypus oder der Neotypus, auf den sich der Epitypus bezieht, ausdrücklich zitiert werden
 
Erbgut Die genetische Übertragung verschiedener Merkmale von Eltern auf die Nachkommen
 
Erkältungskrankheiten Sind akute Infektionen der oberen Atemwege. Bei Reptilien können sie auch eine Folge von Haltungsfehlern (zu kalte Haltung, kaltes Badewasser, Zugluft) sein.
 
ermatophag bei Häutung die Haut fressend
 
Erythem eine durch Blutfülle im betroffenen Gebiet hervorgerufene Rötung
 
Erythrozyten rote Blutkörperchen
 
Escherichia coli Escherichia coli ist ein normaler Bewohner des Dickdarms von Mensch und Tier. Er ist einer der am häufigsten nachgewiesenen Erreger aus klinischem Material.
 
eurychor geographisch weit verbreitet
 
Evolution Entwicklung
 
Exklave Räumlich eng begrenztes Vorkommen
 
Exkremente Kot- und Harnausscheidungen
 
Exokrin Absonderung von Drüsenwirkstoffen nach außen
 
Exovation Schlupfvorgang, Verlassen des Eis
 
Exsikkose Austrocknung, Dehydratation
 
Exsikkosen Unter Exsikkose versteht man einen Mangel an Körperflüssigkeit, der durch erhöhten Verlust oder durch mangelnde Zufuhr von Flüssigkeit bedingt ist.
 
Extinktion das Aussterben bzw. verschwinden eines Taxons aus der natürlichen Fauna.
 
Extremitäten Gliedmaßen (Arme, Beine)
 
Exuvie Oberhaut
 
Exzisionen Ausschneidung von Gewebeteilen ohne Rücksicht auf Organgrenzen oder Gewebestrukturen
 
Fadenwürmer Nematoden sind Parasiten, die sowohl Pflanzen und Tiere, als auch den Menschen befallen können. Sie sind kaum zu sehen und haben einen Kopf von dem aus sich der Wurm schlängelt.
 
Fakultativ Nach belieben
 
Familie systematische Kategorie oberhalb der Gattung
 
Farbwechsel Ist die Fähigkeit eines Tieres in sehr kurzer Zeit die Färbung seines Körpers zu verändern. Die Färbung spielt bei der Balz, beim Drohverhalten und der Warnung eine wesentliche Rolle.
 
Faszie Bindegewebsschicht
 
Fauna die Gesamtheit der Tierarten eines Gebietes, im ökologischen Sinne auch eines Biotopes
 
Faunenkomplex eine Gruppe nebeneinander vorkommender Tierarten mit ähnlichen ökologischen Ansprüchen und übereinstimmender geographischer Herkunft
 
Faunenverfälschung Veränderung der Fauna insbesondere durch absichtliche Einbürgerung oder auch durch Einschleppung faunenfremder Tierarten, Faunenverfälschung ist oftmals Ursache für den Rückgang oder Aussterben heimischer Tierarten.
 
Femoralporen Die Femoralporen finden sich an der Unterseite der Oberschenkel. Hierbei handelt es sich um, in verschiedener Form auftretende Drüsen die in einer Reihe ausgerichtet sind und bei dem Männchen wesentlich deutlicher ausgeprägt sind. Hauptsächlich in der Fortpflanzungszeit sondern diese Drüsen ein zähes, gelbliches und pfropfenartiges Sekret ab
 
Fertilität Fruchtbarkeit, Fähigkeit zur sexuellen Fortpflanzung
 
Feten Mehrzahl von Fetus, Das heranwachsende Leben im Bauch des Muttertieres nennt man nach dem dritten Schwangerschaftsmonat Fetus oder auch Fötus
 
Fettkörper Dienen der Speicherung von Reservestoffen. Diese werden insbesondere bei der Eireifung und bei Nahrungsmangel benötigt.
 
Fettleber Unter dem Fettlebersyndrom versteht man eine vermehrte Fettablagerung in den Leberzellen, wobei diese irreversibel degenerieren können und eine normale Leberfunktion nicht mehr möglich ist.
 
Fibrin Eiweishaltiger Stoff zur Blutgerinnung
 
Fibrinolyse Blutgerinnungshemmung und Blutgerinnselauflösung. Dies sind lebenswichtige körpereigene Einrichtungen, um eine einmal begonnene Blutgerinnung zu stoppen und damit die Gerinnung der gesamten Blutmenge im Körper zu verhindern. Zur Blutgerinnungshemmung und Fibrinolyse verfügt das Blutgefäßsystem und das Blut über verschiedene Mechanismen sowie über eine Anzahl von gerinnungshemmenden und blutgerinnselauflösenden Stoffen
 
Filarien Fadenwürmer
 
Fissur Riss
 
Flankenbiss Biss an die Flanke vom Männchen oder Weibchen während der Paarung
 
Flavismus genetisch bedingte, nicht durch Anpassung (Adaption) entstandene Gelb- bis Goldfärbung als Folge einer Mutation
 
Fliegen Gutes Futter für die meisten kleinbleibenden Echsenarten. Meistens werden Schmeiß- oder Fleischfliegen und deren Larven (Maden) verwendet. Vor dem verfüttern anfüttern!
 
folivor blattfressend
 
Formiciden Ameisen
 
Fossil Ausgestorben nur noch als Ablagerung oder Versteinerung vorhanden
 
Fossilien Versteinerungen
 
Fossoreal vergraben, eingegraben
 
Fötus
Das heranwachsende Leben im Bauch des Muttertieres nennt man nach dem dritten Schwangerschaftsmonat "Fötus" oder auch Fetus.
 
Fraktur Knochenbruch
 
Frontale Mittlere, unpaarige Schuppe auf der Kopfoberseite zwischen den Augen
 
Fruchtfliegen Drosophila. Ideales Futter für kleinbleibende Amph. u. Reptilien.
 
Fungizid Fungizide Substanzen sind Substanzen, die unter definierten Bedingungen bewirken, dass Pilze abgetötet werden und sich auch nach deren Entfernung nicht mehr vermehren können
Grüne Wasseragamen Glossar G-H
Gangrän Aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Arterien werden Gewebebezirke nicht mehr ausreichend ernährt. Es entsteht ein Gewebeschaden und schließlich ein abgestorbener Gewebebezirk. Diese Schädigung nennt man Gangrän.
 
Gastritis Magenschleimhautentzündung. Neben bakteriellen, parasitären und mykotischen Infektionen können auch abgeschluckte Fremdkörper und Stoffwechselstörungen (Verkalkungen durch Niereninsuffizienz) die Ursache sein.
 
Gastro-Enteritiden Unter einer Gastro-Enteritis versteht man eine Entzündung des Magen- und Darmtraktes. Die häufigsten Faktoren, die zum Entstehen einer derartigen Entzündung führen sind Bakterien, Magen-Darm-Parasiten, Abkühlung während des Verdauungsvorganges und Stress.
 
Gastropoda Schnecken
 
Gattung systematische Einheit, die eine oder mehrere Arten aufgrund ihrer verwandschaftlichen Zusammengehörigkeit zusammenfassen. Der erste Teil des wissenschaftlichen Namens einer Art
 
Gefäßpermeabilität Die Durchlässigkeit der Gefäßwände für verschiedene Stoffe (z. B. Wasser, Proteine)
 
Gelege Bezieht sich auf Eier, die in einem Legevorgang gemeinsam abgelegt werden.
 
Gen Einheit des Erbgutes
 
Gene Träger von Erbeigenschaften
 
Genese Entstehung einer Krankheit
 
Genetisch Erblich festgelegt
 
Genom Gesamtheit aller im Zellkern lokalisierten Gene einer haploiden Zelle bzw. eines haploiden Chromosomensatzes.
 
Genus Gattung
 
Geophagie Aufnahme von Erde, Sand o.ä. vermutlich als Füllstoff zur Kotbildung (bei Schildkröten) aber auch zur Kalk- und Mineralstoffaufnahme bei vielen Echsen.
 
Geräuschvoller Atem Bläschen im Rachen und auf der Nase könnten auf eine Lungenentzündung hinweisen.
 
Gesamtlänge bei Schwanzlurchen, Echsen und Schlangen setzt sich die Gesamtlänge aus Kopf-Rumpf- und Schwanzlänge (Schnauzen- bis Schwanzspitze) zusammen, bei Froschlurchen wird die Gesamtlänge als Kopf-Rumpf-Länge (Schnauzenspitze bis Körperende) und bei Schildkröten als Carapax-Länge (geradliniger Abstand vom Vorder- zum Hinterende des Panzers) angegeben.
 
Geschlechtsdimorphismus unterschiedliches Aussehen in Form und/oder Farbe von geschlechtsreifen Männchen und Weibchen; gemeint sind nur äußerlich erkennbare (sekundäre) Unterschiede.
 
Geschlechtsunterschiede Bei Echsen ist es unter anderem möglich, die Geschlechter anhand von Färbung , Körperanhängseln oder -fortsätzen, an Präano(femoral)poren und an den Hemipenistaschen zu unterscheiden. Bei Schlangen hat sich die Sondierung als am sinnvollsten erwiesen.
 
Geschwollene, verklebte Augenlider Könnten auf Verletzungen, Zugluft, eine Reizung oder aber auch Vitamin A Mangel hinweisen.
 
Gewölle Sind unverdaute, stark verfilzte Reste (Haare, Federn Knoch etc.) die von Riesenschlangen, Waranen und Krokodilen durch den Mund wieder ausgewürgt werden.
 
Gicht Unter Gicht versteht man eine Störung im Harnsäurestoffwechsel, die zur Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut führt.
 
Giftdrüsen Sind Toxine (Gifte) die von Drüsen abgesondert werden.
 
GL bei Schwanzlurchen, Echsen und Schlangen setzt sich die Gesamtlänge aus Kopf-Rumpf- und Schwanzlänge (Schnauzen- bis Schwanzspitze) zusammen, bei Froschlurchen wird die Gesamtlänge als Kopf-Rumpf-Länge (Schnauzenspitze bis Körperende) und bei Schildkröten als Carapax-Länge (geradliniger Abstand vom Vorder- zum Hinterende des Panzers) angegeben.
 
Glomerulonephritis akute oder rasch fortschreitende oder aber chronische Nierenkrankheit mit diffuser oder herdförmiger (s.a. Herdnephritis) Glomerulitis
 
Gonaden Geschlechtsdrüsen
 
Granulom Durch Erreger von Infektionskrankheiten hervorgerufene geschwulstähnliche Neubildung
 
Gravid Trächtig
 
Gravide schwanger, tragend
 
Graviditätsfärbung Veränderte Färbung eines Weibchen während seiner Trächtigkeit
 
Grillen Familie der Gryllidae. Gutes Futter für Terrarientiere.
 
Grubenorgan kleinere, einkammrige, gut durchblutete Sinnesgruben in Ober- und Unterlippenschildern bei zahlreichen Boiden, sie dienen als Thermorezeptoren wie die Lorealgruben der Crotalidae, Temperaturdifferenzen der Strahlungswärme eines Beutetiers werden noch bis zu 0,026°C registriert.
 
Grünfrösche zusammenfassende Bezeichnung für die in Europa vorkommenden "grünen Frösche".
 
Gryllidae Grillen
 
Gynandromophismus Scheinzwittertum ohne hormonelle Steuerung der Geschlechtsunterschiede (genetisch bedingte Abweichung)
   
Habitat Aufenthaltsort, Lebensraum die Gesamtheit aller Umweltfaktoren des Standortes einer Lebensgemeinschaft, einer Population oder eines Individuums.
 
Habitus Erscheinungsbild
 
Hämatoxin Hämatoxine Gifte kommen meist bei Grubenottern und Vipern vor. Allerdings können Sie bei einigen Arten auch als Mischung mit Neurotoxinen Elementen auftreten. Hämatoxine sind meist von gelber bis oranger Farbe, und von klebriger Substanz. Die Wirkung ist je nach Art und Menge des Giftes, sehr verschieden. Im Gegensatz zu den Neurotoxinen verursachten Hämatoxine extrem starke Ödeme (Schwellungen an der Bissstelle) welche mit extremen Schmerzen verbunden sind.
 
Hämolyse Zerstörung der roten Blutkörperchen
 
Hämorrhagisch Blutaustretend
 
Hämostasestörung verlängerte Blutungszeit
 
Hämotoxin zerstört das Blut, die Blutgefäße und das Gewebe
 
Harnsäure Die Harnsäure ist ein Stoffwechsel-Endprodukt, das beim Abbau von Zellkernen (Purinen) entsteht und über die Nieren ausgeschieden wird.
 
Harnsteine bilden sich in den Harnwegen durch die Auskristallisation von Substanzen, die mit dem Urin ausgeschieden werden. Sie können sich in jedem Abschnitt der ableitenden Harnwege festsetzen und Symptome verursachen.
 
Häuten Die Häutung tritt periodisch auf und beinhaltet das Abstreifen der äußeren Haut. Diese besteht aus abgestorbenen Hautschichten.
 
Hauttoxin Hautgift
 
Häutung periodisches oder unregelmäßiges Abstoßen der Hornschicht der Oberhaut.
 
Häutungsprobleme Diese entstehen, wenn die Tiere zu trocken gehalten werden. Die Haut hängt den Tieren längere Zeit in Fetzen herab oder aber es bilden sich Hautringe, um einzelne Zehen oder um die Schwanzspitze der Tiere. Die Hautringe an den Zehen haben die unangenehme Folge, dass sie eine optimale Durchblutung verhindern, so dass es sogar zum Absterben der betroffenen Zehen kommen kann.
 
Heimchen Acheta domesticus. Familie der Gryllidae. Gutes Futter für Terrarientiere und leicht züchtbar.
 
heliophil sonnenliebend
 
heliotrop sich nach der Sonne (positiv) einstellend
 
Helodermatidae Krustenechsen
 
Hemiclitoris paariges Geschlechtsorgan bei den weiblichen Echsen und Schlangen
 
Hemipenes paariges Kopulationsorgan der Echsen und Schlangen (singular: Hemipenis)
 
Hemipenistaschen Raum der die paarigen Hemipenese - das ausstülpbare Paarungsorgan männlicher Schlangen und Echsen - aufnimmt.
 
Hepatopathie Lebererkrankung
 
herbicol kräuterbewohnend
 
Herbivor Pflanzenfressend
 
Herpetologie Die sogenannte Kriechtierkunde, die sich mit Reptilien und Amphibien beschäftigt
 
Heterogen Verschieden
 
Heteroptera Wanzen
 
Heterosis Leistungssteigerung durch Hybridisation in der F1-Generation bei der Kreuzung von Individuen genetisch verschiedener, reiner Linien, die ein Inzuchtminimum erreicht haben, der Heterosis-Effekt nimmt mit wachsender Heterozygotie zu.
 
Heuschrecken Acrididae, werden von vielen Terrarientieren gerne gefressen. Gut züchtbar
 
Hexamiten Hexamiten sind weit verbreitete Flagellaten. Bei Schildkröten ruft der Erreger Hexamita parva Blasen-, Nieren- und Darmerkrankungen hervor. Bei Land-, gelegentlich auch Sumpfschildkröten, kann es zur tödlich verlaufenden Infektione kommen.
 
Hexapoda Insekten
 
Hibernation Winterschlaf halten, Winterstarre
 
Histologie die Lehre von den Geweben und vom Zellaufbau des Organismus.
 
Histologisch Bezogen auf den Bau eines Körpergewebes
 
Höckerbildung bei Schildkröten Zu schnelles Wachstum bei unzureichender Kalkaufnahme, Mangel an UV-Bestrahlung, falscher (meist zu eiweissreicher und ballaststoffarmer) Ernährung, unzureichender Substratfeuchte und Verzicht auf die artgerechte Winterruhe können zu einer Höckerbildung führen.
 
hologeisch überall verbreitet
 
Holotypus Ein Holotype eines Namens einer Art oder eines infraspezifischen Taxons ist der Beleg oder die Abbildung, die der Autor benutzt wurde oder als nomenklatorischer Typus bezeichnet hat. Solang ein Holotype vorhanden ist, regelt er die Anwendung des betreffenden Namens
 
Homalopsinae Wassertrugnattern
 
Homochromie geschützte Färbung, da an die Umgebung angepasst
 
Homogen Gleichförmig, gleichartig, ohne Hilfsmittel nicht unterscheidbar.
 
Homotop räumlich übereinstimmend
Hornhauterkankung Bei Trübung der Linsen könnte dies ein Hinweis auf einen zu geringer Abstand des UV-Strahlers von dem Tier oder eine zu lange UV-Bestrahlung sein. Bestrahlungsabstand sofort verändern. Indikation und Behandlung nur vom Tierarzt.
 
Humid Bezeichnung für ein Klima, in dem während eines Jahres die Niederschläge größer sind als die mögliche Verdunstung.
 
Hybrid Bastard, von zweierlei Herkunft durch Kreuzung entstanden
 
Hybridogen aus einer Kreuzung hervorgegangen
 
Hydatiden Mit Flüssigkeit gefüllte Blasen (durch Bandwurmlaven hervorgerufen)
 
hydrophil feuchtigkeitsliebend
 
Hygrometer Messgerät der Luftfeuchtigkeit
 
Hygrophil Wasserliebend...Die hygrophile Vegetation besteht aus Pflanzengruppen, die am Flussbett der Wasserläufe wachsen. Sie zieht sich von den Terrassen der niedrigen Ebene am Fluss bis zu der Bergzone hin und sie benötigt wasserreiche Böden.
 
Hylidae Laubfrösche
 
Hymenoptera Hautflügler. Weltweit kennt man mehr als 100.000 Hymenopteren-Arten, alleine in Amerika wurden etwa 20.000 Arten nachgewiesen. Es handelt sich somit um eine der größten Insekten-Ordnungen. Die Zahl beschriebener Arten wird mit Sicherheit noch stark ansteigen. Die Angehörigen der Hautflügler kommen praktisch in allen Lebensräumen vor, wo Landtiere leben können.
 
Hyperakusis gesteigerte Geräuschempfindlichkeit
  
Hyperurikämie Als Hyperurikämie bezeichnet man eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut, die zur Ablagerung von Harnsäure im Gelenkbereich mit Entzündung (Gicht) und durch vermehrte Harnsäureausscheidung im Urin zu Nierensteinen führen kann.
 
Hypervitaminose Durch überhöhte Vitaminzufuhr (Vitamine) verursachte gesundheitliche Schäden. Eine Hypervitaminose kann beim Menschen praktisch nur bei den Vitaminen A und Vitamin D vorkommen.
 
Hypervitamose Überdosierung von Vitaminen
 
Hypotonie herabgesetzter Druck innerhalb eines Organsystems (niedriger Blutdruck) oder verminderter Anspannungszustand der Muskulatur
 
Hypoxie Sauerstoffmangel
Grüne Wasseragamen Glossar I-K
I.E. Internationale Einheit für Vitamine, Hormone etc.
 
Iguanidae Leguane
 
Ileum Übergang des Dünndarms in den Blinddarm
 
Ileus Darmverschluss
 
Immun Unempfindlich (z.B. gegen ein Schlangengift)
 
Immunität Unempfänglichkeit des Organismus für eine Infektion mit pathogenen Mikroorganismen bzw. Schutz vor der Wirkung mikrobieller Stoffwechselprodukte (vor allem Endo- und Exotoxine) sowie pflanzl. o. tierischer Gifte aufgrund spezieller Abwehrmechanismen
 
Immunsystem Hochentwickeltes Abwehrsystem, das vor schädlichen Mikroorganismen der Außenwelt, aber auch vor abnormen Zellen des eigenen Körpers (z.B. Krebszellen) schützt.
 
Imponierverhalten Ist eine angeborene Verhaltensweise, um den jeweiligen Rivalen oder Geschlechtspartner zu beeindrucken. Außerdem dient es dem Erkennen
 
Inappetenz Futterverweigerung/Appetitlosigkeit
 
Indikation Umstände und Gründe, die zu Heilmaßnahmen führen
 
Infektion Eine Infektion ist eine Ansteckung durch Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten, die eine Infektionskrankheit nach sich ziehen oder ohne Folgen bleiben kann
 
Infralabilia Vergrößerte Schuppen an der Unterkante des Maulspaltes
 
inhomogen nicht gleichartig
 
Inkubation Auch Zeitigung genannt. Prozess in dem das Ei durch Wärme bebrütet wird bis das Jungtier schlüpft
 
Inkubationsdauer Entwicklungsdauer der Eier
 
Inkubationszeit Die Zeit zwischen Eiablage und Schlupf (siehe Inkubation). Der Begriff Inkubation wird auch für die Bebrütung von Reptilieneiern verwendet, die Inkubationszeit ist dann die Zeit zwischen der Eiablage und dem Schlupf.
 
Inkubator Brutschrank
 
Insemination Befruchtung
 
Instinkt Beinhaltet die Fähigkeit der Tiere, auf innere und äußere Reize, mit erblich festgelegten, innerhalb der Art typischen Verhaltensweisen zu reagieren.
  
Internasalia Schilder auf der Kopfoberseite zwischen den die Nasenöffnungen umgebender oder begrenzter Schuppen
 
Interparietale Zwischenscheitelschild
 
Intoxikation Vergiftung
 
Intramuskulär (i.m.) In den Muskel hinein
 
Intraperiotoneal (i.p) In die Bauchhöhle hinein
  
Inzucht Fortpflanzung zwischen z.B. Geschwister- oder auch verwanden Tieren
 
Iris Regenbogenhaut
 
Irreversibel Nicht mehr rückgängig zu machen
 
Isolation im Sinne der Evolution jede Trennung, die einen Genaustausch zwischen Populationen einer Art oder nahe verwandter Arten unmöglich macht, dabei kann es sich um eine geographische oder eine reproduktive Isolation handeln, in zunehmenden Maße erfolgt die Isolation aufgrund anthropogener Veränderungen.
 
Isopoda Asseln
 
Isothermie Bezeichnung für die Erhaltung der normalen Körpertemperatur
 
Isotypus Ein Isotypus ist jede Dublette des Holotypus; er ist immer ein Beleg
 
Jacobsonsches Organ zusätzliches Geruchsorgan, das primär von der Nasenhöhle abstammt, enthält Riechepithel, bei Amphibien steht das Jacobsonsche Organ in offener Verbindung zur Nasenhöhle, diese ist bei Schildkröten und Brückenechsen noch vorhanden bei den Squamata befindet sich das Jacobsonsche Organ als rundliche Tasche im primären Gaumen und kommuniziert über einen Ausführungskanal mit der Mundhöhle, am besten ist das Jacobsonsche Organ bei den Squamata differenziert, die eine zweizipflige Zunge besitzen, mit den Zungenspitzen werden die Geruchsstoffe zum Jacobsonschen Organ geführt, Entfernen der Zungenspitzen bewirken einen beinahe vollständigen Verlust der chemischen Orientierung z.B. bei Natrix natrix, bei manchen Echsen ist das Jacobsonsche Organ stark zurückgebildet, bei Chamäleons und Krokodilen fehlt es völlig, Schildkröten verfügen über ein gering entwickeltes Jacobsonsches Organ, das hauptsächlich geschmacksrezeporisch bedeutsam ist.
 
Jochbogen durch das Auftreten der Schläfenfenster im Schädeldach der Reptilien übriggebliebene Knochenspange, je nach Anzahl der Schläfenfenster sind 2 Jochbögen (oberer und unterer) oder nur 1 Jochbogen ausgebildet, bei den meisten Echsen ist der untere Jochbogen reduziert
 
Jodmangel Schilddrüsenunterfunktion : Metamorphosestörung, Riesenwuchs.
 
Juvenil Jugendlich, noch nicht geschlechtsreifes Tier
 
Kachexie Abmagerung
 
Kaliumpermanganatinjektionen Übermangansaures Kali, KMnO4; starkes Oxidationsmittel; wirkt in wäßriger Lösung 1:2000 (-5000) adstringierend, desodorierend u. antiseptisch, in höherer Konzentration jedoch ätzend (sein Antidot ist Milch; letale Dosis oral ab ca. 5 g); ist Antidot bei Morphin-, Phosphor-, Blausäurevergiftung.
 
Kalkmangel Ist das Nahrungsangebot zu kalkarm kann Rachitis auftreten. Ein Reptil mit Rachitis entzieht seinen Knochen Kalk. Dies führt zu schwammigen, verformten, schwachen oder mißgebildeten Knochen, sowie Eiern mit zu dünnen Schalen, schlechten gelegen, wenigen, mißgebildeten oder sogar toten Jungen.
 
Kaltblüter bedeutet, dass die Reptilien ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren können, wie Säugetiere und Vögel dies tun. Das Reptil ist also darauf angewiesen, von der Sonne aufgewärmt zu werden. Ist es zu kalt, so läuft der Stoffwechsel nur sehr langsam und das Reptil kann sich nicht schnell bewegen. Ist es zu heiss, so muß es Schatten aufsuchen, da es nicht schwitzen kann.
 
Kalzitonin Kalzitonin reguliert, zusammen mit dem Parathormon, den Kalziumhaushalt des Körpers. Es stoppt die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm, lagert verstärkt Kalzium und Phosphat im Knochen ab, führt zur vermehrten Ausscheidung von Kalzium über die Nieren und senkt die Kalziumkonzentration im Blut.
 
Kalzium-Phosphor-Verhältnis Muss bei der Ernährung von vielen herbivoren Terrarientieren beachtet werden
 
Kalziumpräparat z.B. RepVit CalcyPur
 
Kannibalismus Fressen der eigenen Art, Jungtieren, Gruppenmitglieder. Tritt in der Natur als Folge großer Populationsdichte oder auch Nahrungsmangel auf und dient damit auch der biologischen Bestandregulierung.
 
Kapilare kleinste Blutgefäße
 
Kardiotoxisch das Herz schädigend
 
Karyotyp Gesamtheit aller Chromosomen einer Zelle, als Karyogramm bezeichet man den sortierten und zu homologen Paaren angeordneten diploiden Chromosomensatz, als Idiogramm die systematische Darstellung des haploiden Satzes mit den beiden Chromosomen Kriterien für die Karyotypisierung sind Länge und Morphologie der Chromosomen sowie die interne Verteilung von Eu- und Heterochromatin, gemäß der für jede Art ermittelten Chromosomenzahl und Form ist der erstellte Karyotyp arttypisch
 
Karzinom Krebs, bösartiges Geschwulst
 
Katalepsie Bewegungslosigkeit
 
Kategorie Stufe in der Hierarchie des biologischen Systems, also z.B. die Art, Gattung, Familie
 
Kaudal Zum Schwanz hin, nach hinten
 
Kavernikol Bedeutet, dass das Tier Höhlenbewohnend ist, sprich in seiner Lebensweise an eine Höhle gebunden ist
 
Kehlfahne Hautlappen am Kiefer der zur Drohung oder bei der Fortpflanzungsbereitschaft aufgestellt wird
 
Kehlsack mehr oder weniger große Hautfalte unter dem Kinn die bei vielen Echsenarten zur Signalisierung und Vergrößerung dient. Auch ein geschlechtsspezifisches Merkmal.
 
Keime Eine in der Medizin gebräuchliche Bezeichnung für Mikroorganismen, insbesondere für Krankheitserreger
 
Keratitis Augenerkrankung
 
Keratophragie Fressen von Hornsubstanz. Viele Reptilienarten fressen nach der Häutung ihre Haut teilweise oder in ganzen Stücken auf. Dieser Vorgang unterstützt den Häutungsvorgang und führt dem Organismus wertvolle Eiweiße zu
 
Ketose Vermehrte Bildung von Acetonkörpern im Blut
 
Kiemen Atmungsorgane
 
Kiemenbüschel Kiemen sind Organe, die aus dem Wasser den Sauerstoff aufnehmen, damit der Olm atmen kann. Die Kiemen sind gut durchblutete Ausstülpungen der Haut. Hier vollzieht sich ein Gasaustausch zwischen den im Wasser gelösten Gasen und dem Blut.
 
Klebsiella Bakterieninfektion bei Reptilien. Die wichtigsten Vertreter der Gattung Klebsiella sind Klebsiella pneumoniae und Klebsiella oxytoca. Sie kommen sowohl im Darm und Respirationstrakt von Mensch und Tier vor, als auch in der Umwelt. Dort können sie sich im Wasser und Bodensubstrat vermehren. Bei Reptilien sind sie oft an der Auslösung von Pneumonien beteiligt.
 
Kloake Körperöffnung, in die Verdauungs-Genitaltrakte münden
 
Kloakenöffnung Kloake, Körperöffnung, in die Verdauungs-Genitaltrakte münden
 
Kloakenspalt Hinter dem Bauch gelegene Körperöffnung, direkt vor dem Schwanzansatz. (siehe auch : Abdomen, Abdominalregion)
 
Kokzidien Kokzidien sind einzellige Parasiten, die besonders bei Jungtieren große Schädigungen hervorrufen bzw. zum Tod dieser Tiere führen können.
 
Kokzidiose Diese Krankheit wird verursacht durch einen einzelligen Darmparasit, der die Darmwand angreift.
 
Kollaps das aktive oder passive "Zusammensinken" eines Organs oder Organteils. Früher gebräuchliche Bezeichnung für akute Störungen der Blutzirkulation = Kreislaufkollaps, d.h. eine flüchtige Kreislaufinsuffizienz
 
Komfortverhalten Verhalten zur Pflege des Körpers insbesondere der Haut, dient bei Amphibien und Reptilien zum Abstreifen von Fremdkörpern, Hautfetzen während der Häutung sowie Ektoparasiten durch Reiben, Scheuern oder Wischbewegungen der Extremitäten
 
Kommentkampf Paarungskampf der angeboren nach festen Regeln verläuft und sich gegen Artgenossen richtet. Hierbei kommt es in der Regel kaum zu Verletzungen, da eventuell vorhandene gefährliche Waffen wie z.B. Gifte nicht eingesetzt werden aber auch Hemmmechanismen dies verhindern
 
Kompartmentsyndrom Schädigung von Muskulatur und Nerven durch eine Drucksteigerung im Gewebe immerhalb einen von straffen Muskelhüllen oder Knochen und Bändern eng begrenzten Raumes. Das Kompartmentsyndrom tritt bevorzugt am Unterschenkel, seltener am Unterarm auf.
 
Konjunktivitis Bindehautentzündung
 
Konsistenz Grad der Festigkeit (z.B. hart, weich) eines Stoffes
 
Konspeziefisch Die gleiche/selbe Art
 
Konspezifisch Die gleiche/selbe Art
 
Konstriktion Umschlingen, Art des Fangens und Tötens der Beute bei Riesenschlangen und Colubriden.
 
Kopfamplexus Ein Vorgang den man bei Paarung von Fröschen antrifft. Das Männchen umklammert das Weibchen mit seinen Vorderbeinen.
 
Koprostase Kotanstauung im Dickdarm mit Bildung von verhärteten Kotballen.
 
Kopulation Paarung, Begattung
 
kosmopolitisch sich über die ganze Erde erstreckendes Areal einer Sippe
 
Krankmachend Beziehung zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt
 
KRL Kopf-Rumpf-Länge - die Länge von der Schnauzspitze bis zum Kloakenspalt
 
Kryptisch Umgebungsanpassung durch Färbung und /oder Gestalt
Grüne Wasseragamen Glossar L-M
Lacertidae Echte Eidechsen
 
Läsion Verletzung, Störung
 
Latent Verborgen, versteckt
 
Latenz Verborgensein, Symptomlosigkeit, pharm. verzögerter Wirkungseintritt
 
Lateral Seitlich; zur Seite hin gelegen, die Seiten betreffend
 
Laterale Schilder die sich zwischen den Centralen und den Marginalen befinden
 
Lectotypus Exemplar einer bereits beschriebenen Art, das Aufgrund des Verlustes des Typus als dessen Ersatz bestimmt wird
 
Legenot Können fertig beschalte oder auch unbeschalte Eier nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes abgelegt werden, kommt es zur Legenot. Die Ursachen können vielfältig sein.
 
letal tödlich
 
Letalität Sterbewahrscheinlichkeit
 
Lethargie Lustlosigkeit, leblos
 
lignicol holzbewohnend
 
limnicol schlammbewohnend
 
limnophil stehende Gewässer liebend
 
Loreale Die Schuppen auf der Seite des Kopfes zwischen der Nasenöffnung und dem Auge
 
Lumen Hohlraum
 
Lungenentzündung siehe Pneumonie
 
Lungenwürmer siehe Rhabdiasiden
 
Lycodontinae Wolfszahnnattern
 
Marginalschilde Randschilde
 
Maulfäule Bei der Maulfäule (Stomatitis ulcerosa) handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Die ersten Symptome zeigen sich in einer Verfärbung des Gewebes in der beschädigten Mundhöhle, welches nicht mehr fleischfarben, sondern zunächst weißlich und später käsig gelbfarben aussieht.
 
Mehlwürmer Larve des Mehlkäfers (bekannteste Art ist Tenebrio molitor). Bei vielen Reptilien nur als Beifutter geeignet. Sie besitzen einen hohen Shitinanteil und sind fettreich. Dies führt dazu, dass sie nur schwer verdaulich sind.
 
Membrane Dünne, von kleinen Blutgefäßen durchgezogene Haut die ein anderes Objekt umschließt
 
Metatarsus Mittelfuß
 
Mikrobiologie Die Mikrobiologie ist die Lehre der Mikroorganismen, die als einzelne Zellen oder als Zellverbände existieren. Sie beschäftigt sich mit den lebenden Zellen und mit der Art und Weise, wie diese arbeiten. Als grundlegende biologische Wissenschaft hilft die Mikrobiologie, die Biologie höherer Organismen wie z.B. des Menschen zu verstehen
 
Mikroklima Ein Klima das auf kleinstem Raum vorherrscht
 
Mikroorganismen Mikroorganismen sind mit blossem Auge nicht erkennbare Kleinstlebewesen, die sich durch Teilung vermehren. Dazu zählen Bakterien, Hefen, Schimmelpilze, Kleinalgen und Parasiten
 
Milben Sehr kleine Ektoparasiten aus der Ordnung der Spinnentiere, die mit über 30 000 Arten weltweit verbreitet ist.
 
Mimetisch Farbanpassung an die Umgebung
 
Mimikry Aussehen wie etwas anderes, z.b. Tarnung.
 
Mirkohabitat Gegebenheiten in der unmittelbaren Umgebung
 
Monotypisch Einzig vorkommende Art
 
Morphologie Wissenschaft von der Gestalt und dem Bau der Tiere
 
Morphologisch Die äußere Gestalt betreffend
 
Mortalität Sterblichkeit
 
Müllersche Gänge Geschlechtsorgane
 
Musca domestica Haus- oder Stubenfliege
  
Mutation eine spontane oder induzierte, im Hinblick auf den auslösenden Faktor zufällige und daher primär nicht adaptive Erbänderung, es werden Genmutationen, Genommutationen und Plasnommutationen unterschieden.
 
Mycotoxine Mycotoxine sind Giftstoffe, die zahlreiche Schimmelpilze während des Wachstums auf Lebens- und Futtermitteln bilden. Diese sind meist sehr hitzestabil und werden erst bei längerer Einwirkung von Temperaturen über 100°C abgetötet. Ein bekanntes Mycotoxin ist das Aflatoxin, das besonders auf verschimmelten Nüssen vorkommt
 
Mykose Pilzerkrankung
 
Mykosen durch pathogene Pilze hervorgerufene Erkrankung.
 
myotoxisch muskelschädigend
  

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Grüne Wasseragamen Glossar N-O
Natricinae Wassernattern
 
Natternhemd abgestreifte Schlangenhaut
 
Nekrose zeigt in ihrem Krankheitsbild, das an bestimmten Stellen Zellen oder Gewebe abgestorben sind. Siehe auch Panzernekrosen.
 
Nekrotisch das Absterben einzelner Zellen, oder Zellgruppen oder bestimmten Hautpartien
 
Nephridien Nierenorgane
 
Nephrotoxisch Bezeichnung für Stoffe, die die Nieren schädigen
 
Nephrotoxizität Der Wortteil Tox- bedeutet "Gift". N. bezeichnet die für das Nierengewebe giftigen und schädlichen Eigenschaften und Wirkungen von Stoffen, u.a. auch Arzneimitteln
 
Neurotoxin Nervengift, dass das Opfer lähmt
 
Neurotoxisch Nervengift
 
Nickhaut transparente Haut zum Schutz des Auges zwischen Augapfel und Augenlid, welches im vorderen Augenwinkel liegt und von einem Muskel über die Hornhaut des Auges gezogen werden kann.
 
nidicol vogelnestbewohnend
 
Nierenentzündung Die Nierenentzündung wird durch Bakterien (Pseudomonas und Aeromonas) verursacht. Die Bildung dieser Bakterien wird durch Unterkühlung, z.B. durch die kalte Überwinterung oder zu niedrige Beckentemperaturen, verursacht.
  
Nierenfunktionsstörungen Nierenfunktionsstörungen werden oft durch Fütterungsfehler (zu eiweissreiches Futter bei herbivoren oder omnivoren Arten, oft verbunden mit zu geringen Wassergaben) ausgelöst. In der Folge entstehen hohe Harnstoffkonzentrationen/ große Harnsäuremengen, die von den Nieren wieder ausgeschieden werden müssen. Es bildet sich die schwer lösliche Harnsäure.
 
Nigrismus Schwarzfärbung durch Vergrößerung dunkler Zeichnungselemente (vgl. Melanismus).
 
Nische im weiteren Sinne Lebensbereich einer Tier- oder Pflanzensippe in einem Wirkungsgefüge zwischen zusammen lebenden Organismen und anorganischer Umwelt, Umgrenzung und Begriffsbestimmung wechseln!
 
Nitrat Nitrat (Anion der Nitratsalze) ist ein bedeutsames Glied im Stickstoffkreislauf der Natur. Das von den Pflanzen aufgenommene Nitrat wird überwiegend zu Eiweiß und anderen organischen Stickstoffverbindungen umgewandelt. Die Pflanze wandelt jedoch nicht alles Nitrat um, sondern speichert es teilweise. Über den Verzehr wird es dann vom Menschen aufgenommen. Nitrat kann weiterhin aus dem Boden in das Grundwasser ausgewaschen und dann über das Trinkwasser aufgenommen werden.
 
Nitrit Die häufigsten Erreger von Harnwegsinfektionen - wie beispielsweise Escherichia coli -verwandeln das im Harn vorhandene Nitrat zu Nitrit. Damit ist der Nachweis von Nitrit im Harn ein indirekter Beweis für das Vorhandensein von (nitritbildenden) Keimen im Harn.
 
Noctural Nachtaktiv
 
Noktural nachtaktiv
 
Nomenklatur Die Bezeichnung der Formen und Gruppen mit wissenschaftlichen Namen, nach international festgelegten Regeln. Die wissenschaftlichen Namen stammen aus dem lateinischen oder griechischen, bisweilen sind beide Sprachen kombiniert. Es können auch aus anderen Sprachen stammende Wörter (oft geografische Begriffe oder Nachnamen von Wissenschaftlern oder Tiersammlern) in latinisierter Form verwendet werden.
 
Nominatform die "typische" Unterart, d.h. die Unterart, deren Name mit dem wissenschaftlichen Artnamen identisch ist, enthält den Typus der betreffenden Art.
 
Oberlippenschild Supralabiale
 
Ocelle Runder Fleck mit einem hellen/dunklen Kern und einem hellen/dunklen Rand
 
Ödem Flüssigkeitsansammlung im Gewebe
 
Ödeme Ödeme sind Schwellungen infolge einer Ansammlung wässriger Flüssigkeit in den Gewebespalten. überwiegend wurden Ödeme unter der Haut oder unter den Achselhöhlen festgestellt. Möglicherweise sind Ödeme auf eine zu feuchte Haltung zurückzuführen.
 
Ökosystem Ökosysteme haben eine physikalisch, chemisch und biologisch bestimmte Struktur.
 
Okulare Schuppen die das Auge begrenzen
 
olfaktorisch geruchlich, mit Hilfe des Geruchssinns
 
Omnivor Allesfressend, ernähren sich von Pflanzen und Tieren
 
Ontogenese Individualentwicklung
 
Opak; Opazität Undurchsichtig, glanzlos
 
Ophionyssus Schlangenmilben
 
ophiophag Schlangenfressend
 
Ophtalmoplegie Lähmung der Augenmuskeln
 
Opistoglyphen Die opistoglyphen Nattern, auch Trugnattern genannt, werden als ungiftig angesehen und sind es in der Regel auch. Eine Ausnahme machen die Boomslang (Dispholidus typus) und die Lianennatter (Thelotornis kirtlandii), durch deren sehr starkes Gift schon mehrfach Menschen zu Tode kamen. Die gefurchten Giftzähne der Trugnattern liegen meist so weit hinten im Oberkiefer, dass sie bei einem Biss nur dann in Funktion treten können, wenn ein Finger oder ein Beutetier tief genug in den Rachen der Schlange geraten.
 
Oral Durch den Mund aufnehmen
 
Orthoptera Heuschrecken und Grillen
 
Orthopteren Heuschrecken
 
Osteologisch Die Knochen betreffend
 
Osteomalazie siehe Rachitis
 
Ovidukt Eileiter
 
Ovipar eierlegend, Befruchtung der Eier erfolgt als innere oder äußere Befruchtung, die Embryonalentwicklung im abgelegten Ei ist im Gegensatz zu ovoviviparen Arten noch wenig fortgeschritten
 
Ovovivipar "eierlebendgebährend", Embryonalentwicklung erfolgt bei dieser Fortpflanzungsweise meist völlig im mütterlichen Genitaltrakt, der Embryo ist von einer dünnen, kalkfreien Eihülle umgeben und schlüpft entweder während der Geburt oder unmittelbar danach.
 
Ovularien Eileiter
 
Ovulation Eibildung, Eiablage
 
Oxytocin Wehenmittel
 
Oxyuren aus der Gruppe der Nematoden (Fadenwürmer) werden durch ihren direkten Entwicklungskreislauf ohne Zwischenwirt leicht von Tier zu Tier übertragen. Aus diesem Grund können sich im Laufe der Zeit bei im Terrarium gehaltenen Reptilien hohe Populationen an Oxyuren aufbauen.
Grüne Wasseragamen Glossar P-Q
Paarungsbiss der im Rahmen des erblich festgelegten Paarungsverhaltens vom Männchen am Weibchen angebrachter Biss, funktionell wird der Paarungsbiss als Festhaltehandlung, Stimulanz zur Paarungsbereitschaft oder Übersprunghandlung gedeutet, bei den Schildkröten haben die Nackenbisse der Männchen dagegen die Aufgabe, bei den Weibchen das Einziehen des Kopfes und Hervortreten der Kloakenöffnung zu erreichen, bei Echsen werden zwei offensichtlich dem Festhalten des Männchen dienende Bisstypen, der Flanken- und der Nackenbiss unterschieden, diese Paarungsbisse sind innerartlich konstant
 
Paläotropis Altwelttropen
 
palpieren erfühlen (die Eier im Körper)
 
Paludarium Kombination aus Terrarium und Aquarium, eventuell mit separat erreichbaren Landteil.
 
papillen Talkdrüsen
 
Paraesthesien Taubheitsgefühl
 
paraphyletisch von mehreren Arten abstammend
 
Parasit Parasiten sind Organismen, die sich darauf spezialisiert haben, ihrem Wirtstier wertvolle Nährstoffe zu entziehen. Wenn der Wirt stirbt, stirbt auch der Parasit. Deswegen führen parasitäre Erkrankungen in der Natur nur selten zum Tod des Wirtes.
 
Parästhesien Taubheitsgefühl. Von einem Taubheitsgefühl an den Extremitäten spricht man dann, wenn Sie das Gefühl haben, nichts mehr zu spüren, ein starkes Kribbeln zum Beispiel in den Fingerspitzen spüren oder Schwierigkeiten haben, Dinge anzufassen
 
Parathormon Parathormon reguliert, zusammen mit dem Kalzitonin, den Kalziumhaushalt des Körpers. Es erhöht die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm, verstärkt die Abgabe von Kalzium und Phosphat vom Knochen ins Blut, senkt die Ausscheidung von Kalzium über die Nieren und erhöht die Kalziumkonzentration im Blut. Das Parathormon braucht für seine Wirksamkeit Vitamin D.
 
Paratoiden sind Ohrdrüsen eine längliche, etwas gebogene, sehr drüsenreiche Verdickungen der Haut hinter den Augen. Giftdrüsen
 
Paratypus Ein Paratypus ist der Beleg, der in der Beschreibung zitiert wird, und der weder der Holotypus, noch ein Isotypus beziehungsweise einer der Syntypen ist, wenn zwei oder mehr Belege gleichzeitig als Typus gekennzeichnet wurden
 
Parietale Deckknochen des Schädels, Scheitelschild, Os parietale - Scheitelbein, bei Amphibien und Reptilien stets vorhanden
 
Parietalia Scheitelschilde
 
Parotis Ohrspeicheldrüse
 
Parotoiden Ohrdrüsen
 
Pathogen Krankmachend
 
Pathogenese Krankheitsentstehung u. -entwicklung
 
Pathogenetisch die Pathogenese betreffend, zu ihr gehörend
 
Pathogonostisch Erkennung einer Krankheit aus charakteristischen Symptomen
 
Pathologisch Krankhaft
 
Pellotiert Von außen drücken, eingedellt werden
 
Per Oral (p.o.) Durch den Mund
 
peripher außen, am Rande gelegen, fern dem Zentrum
 
Peristaltik Bewegung des Magen-Darmtrakts, die das Futtertier weiter schieben
 
Peritonitis Entzündung des Bauchfells
 
Persorption (verschlingen, verzehren) die Aufnahme unverdauter, ungelöster kleinster Partikel durch die intakte Darmepithelzellen (Ephitelzellschicht) im Gegensatz zur Resorption
 
petricol Fels bewohnend, Stein bewohnend
 
Phalange Finger- bzw. Zehenglieder, Einzelknochen, aus denen sich die Finger bzw. Zehen zusammensetzen
 
Phänotyp das Erscheinungsbild, die Summe aller sichtbaren Merkmale eines Organismus, die in Abhängigkeit von den Umwelteinflüssen auf der Grundlage der genotypisch festgelegten Variationsbreite entwickelte Variante, der Phänotyp ist Angriffspunkt der Selektion
 
phänotypisch vom äußeren Erscheinungsbild her betrachtet.
 
Pholidose Beschreibung der Beschuppung eines Reptils
 
Phosphor Phosphor (chemisch = P) regelt den Säuren-Basen-Haushalt im Körper und ist der wichtigste Energieüberträger beim Aufbau von Zellmembranen. Ohne Phosphor keine Verbrennung, keine Energie und keine Muskelaktivitäten im Körper.
 
Photoperiode Anzahl von wahrnehmbaren Tages- und Nachtstunden.
 
Phylogenetisch Die Stammesgeschichte betreffend
 
Physiologisch Normal, nicht krank
 
Pileus Gesamtheit der die Kopfoberseite bedeckenden großen, gewöhnlich symmetrisch angeordneten Schilde bei vielen Vertretern der Squamanta, für die systematische Zuordnung geeignetes Merkmal, offenbar durch Verwachsen kleinerer, nebeneinander liegender Schuppen zu großen Schilden entstanden, fehlt bei ursprünglichen Formen
 
Pilze Pilze schließen Hefen und Schimmelpilze ein und sind einzellige (Hefen) oder mehrzellige Organismen. Sie sind höher organisiert als Bakterien, aber weniger differenziert als Pflanzen und kommen überall vor
 
Pinky Eine neugeborene Maus, die noch kein Haarkleid ausgebildet hat
 
Plazenta Mutterkuchen
 
Pneumonie Darunter versteht man eine Infektion der unteren Atemwege. Abgesehen von Virusinfektionen liegen häufig bakterielle Ursachen zugrunde.
 
Poikilotherm Wechselwarm, wechselwarmblütig, als poikilotherm gelten Tiere, die ihre Körpertemperatur bei sinkender Umgebungstemperatur nicht durch Wärmeproduktion steigern können, ihr Energieumsatz ist im Vergleich zu warmblütigen Tieren deutlich geringer
 
Population Gesamtheit aller in einem zusammenhängenden Areal lebenden Individuen einer Art, unter denen ein permanenter Genaustausch erfolgt
 
Post mortem nach dem Tode
 
Postaanaldrüsen Diese Drüsen enden in der Kloake und sondern eine übel riechende Flüssigkeit ab.
 
Postanaldrüsen Diese Drüsen enden in der Kloake und sondern eine übel riechende Flüssigkeit ab.
 
Posthibernal Nach dem Winterschlaf
 
Postnatal nach der Geburt
 
Postoculare Hinteraugenschild
 
Postorbitalstreifen Streifen hinter dem Auge, an der Schläfe entlang ziehend
 
Postrostrale Hinterschnauzenschild
 
Posttemporale Hinterschläfenschild
 
Präanalporen Vergrößerte, vor dem Kloakenspalt angeordnete Schuppenreihe. Geschlechts- bzw. artspezifische Ausbildung von porenartigen Öffnungen in oftmals vergrößerten Schuppen (reihen) vor dem Analspalt mit weitgehend ungeklärter Funktion bei Echsen Diese ist bei den Männchen stärker ausgeprägt
 
Präanalschuppen Vergrößerte, vor dem Kloakenspalt angeordnete Schuppenreihe. Diese ist bei den Männchen stärker ausgeprägt
 
Präanofemoralporen Schuppen die den Präanalporen ähnlich sind, aber im Gegensatz zu diesen bis auf die Unterseite der Schenkel ausgedehnt sind
 
Prädator Fressfeind, Räuber, der eine andere Art tötet und diese für seine Ernährung benötigt.
 
Prädatoren Räuber
 
Prägung die auf Lorenz zurückgehender Begriff, in einer genau fixierten sensiblen Phase stattfindender rascher, gewöhnlich irreversibler Lernvorgang, bei vielen Amphibien- und Reptilienarten ist die Ortsprägung von besonderer Bedeutung
 
Pränatal Vor der Geburt
 
Prognose voraussichtlicher weiterer Verlauf z.B. einer Krankheit
 
Prolaps Vorfall eines Organs
 
proliferative mit Gewebswucherung einhergehend
 
Prophylaktisch Vorbeugend
 
Protein Protein ist tatsächlich einer der wichtigsten Nährstoffe zur Erhaltung guter Gesundheit und Vitalität und ist ein Primärbedürfnis für Wachstum und Entwicklung aller Körpergewebe. Es ist ein einzigartiger Nährstoff, der wichtige und verschiedenartige Funktionen erfüllt und ist die Hauptquelle zur Bildung von Muskelgewebe, das für unsere Stärke und Mobilität verantwortlich ist.
 
Proteine Sind aus bis zu 20 versch. Aminosäuren zusammengesetzte Makromoleküle.(Eiweiße)
 
psammophil sandliebend
 
Psammophile Sand liebende
 
Quadratojugale Deckknochen des Schädeldaches
 
Quarantäne Isolieren eines Tieres als Schutzmassnahme gegen das Einschleppen oder verbreiten epidemischer Krankheiten
Grüne Wasseragamen Glossar R-S
Rachitis Stoffwechselstörung der ein Vitamin-D Mangel zugrunde liegt. Dies führt zu einer ausbleibenden Mineralisierung des Knochengewebes. Bei Jungtieren bezeichnet man diese Erkrankung als Rachitis, bei adulten Tieren als Osteomalazie.
 
Ranidae Echte Frösche, weltweit verbreitete Familie der Anura (außer Australien und Neuseeland), ca. 670 Arten.
 
Raupen Larven, Jugendstadium von Insekten und Lurchen vor der Metamorphose. Für Futterzwecke eigen sich besonders die Larven der kleinen und großen Wachsmotte.
 
Red legs Auslöser für das Krankheitsbild sind durch Schwäche oder/und Streß bedingte bakterielle Infektionen durch das Bakterium Aeromonas hydrophila oder andere Bakterien.
 
Rektal Zum Enddarm gehörend
 
Rektillineare Fortbewegung geradliniges Vorwärtskriechen insbesondere gewichtiger Schlangen durch Schieben des geradegehaltenen Körper
 
Rektum-Prolaps Bei einem Rektum-Prolaps tritt der Mastdarm (Rektum) aus dem After. Dazu kommt es, wenn sich die Aufhängung des Dickdarms im Bereich des Kreuzbeins lockert
 
Reponieren zurückbringen, wieder herstellen. Fachbegriff für die Behandlung von Darm- oder Penisvorfällen. Dabei wird das Organ in den Körper zurück gedrückt.
 
Reproduzierend Ein Weibchen das sich im laufenden Jahr paart und Junge bekommt
 
Reptilien Reptilien sind (wie auch alle Wirbellosen, Fische und Amphibien) wechselwarme Tiere, das heißt die passen sich der Umgebungstemperatur an.
 
Resektion Teilweises Entfernen erkrankter Organteile
 
Resistenz Unempfindlichkeit von Krankheitserregern gegen bestimmte Medikamente.
 
Resorbieren Aufsaugen, aufnehmen von Stoffen durch die Haut oder die Schleimhaut in Blut- und Lymphbahn
 
Revision Erneute Sichtung, erneute umfassende Bearbeitung z.B. einer taxonomischen Gruppe
 
Rezent In der heutigen Zeit
 
Rezidiv Rückfall
 
Rezidivieren In bestimmen Zeitabständen immer wiederkehrend
 
Rezidivierend wiederkehrend
 
rheophil strömendes Wasser liebend
 
ribus Taxonomische Kategorie zwischen Gattung und Unterfamilie
 
Riesenschlangen Fam. der Boidae
 
ripicol uferbewohnend
 
Rostral Zum vorderen Körperende hin gelegen
 
Rote Listen Verzeichnis gefährdeter Arten und Unterarten mit Ausweisung des Gefährdungsgrades und meist auch mit Angaben zu den Gefährdungsursachen, Rote Listen werden für verschiedene räumliche Ebenen erstellt und veröffentlicht, sie dienen als Entscheidungshilfe für den Gesetzgeber und andere Institutionen und als Grundlage für die praktische Naturschutzarbeit
 
Rückenschuppen Dorsalia
 
Rudimentär zurückgebildet, verkümmert
 
rupicol felsbewohnend
  
Salmonellen Reptilien sind zu einem hohen Prozentsatz Salmonellenträger, ohne dabei unbedingt auch daran zu erkranken (latente Infektion).
 
saxicol felsbewohnend
 
Schaben Der Körper der Schaben ist auffallend dorsoventral abgeflacht. Sie besitzen beißend-kauende Mundwerkzeuge, die normalerweise häutigen Flügel sind oft reduziert. Das Flugvermögen ist überwiegend gering, dafür sind allerdings ihre Laufbeine sehr gut entwickelt.
 
Schlängeln Fortbewegungsart der Schlangen sowie schlangenartigen Reptilien, durch seitlich-vorwärts gerichtete Bewegungen der Körperwindungen werden Bodenunebenheiten als Widerlager genutzt und der Körper nach vorn geschoben, man unterscheidet konstriktive und rektillineare Fortbewegung
 
Schlüpflinge Neugeborene; frisch geschlüpfte Jungtiere
 
Scincidae Glattechsen oder Skinke
 
Segment Abschnitt
 
Selektion Ein entscheidender Evolutionsfaktor, der über das Überleben und den Fortpflanzungserfolg (Fitness) der Phänotypen entscheidet und die Anpassung an die Anforderungen der Umwelt verbessert oder aufrechterhält, es wird in: natürliche (Umweltfaktoren), künstliche (gezielte menschliche Einwirkung), sexuelle sowie innere Selektion unterschieden
 
Semiadult Übergang zur Geschlechtsreife
 
Semiaquatisch in der direkten Umgebung von Wasser lebend. z. B. an Mooren, Sümpfen und Flussläufen.
 
Semihumide Tropenzone mit sommerlichen Zenitalregen und winterlichem Passat
 
seminis weiblicher Spermienspeicher
 
Sepiaschale das ist der harte Teil eines Tintenfisches, der in getrocknetem Zustand in Zoogeschäften erhältlich ist
 
Sepsis Blutvergiftung
 
Septikämie Blutvergiftung
 
Septum Scheidewand
 
Serpentes Schlangen, Unterordnung der Squamata, etwa 2700 Arten.
 
Sexualdimorphismus Von Geschlechts- oder Sexualdimorphismus spricht man dann, wenn der Körper von Männchen und Weibchen unterschiedlich ausgebildet ist.
 
silvicol waldbewohnend
 
Skelettchronologie Durch Unterbrechung des Wachstums durch Winterruhe, Nahrungsmangel o.ä. entstehen regelmäßige Wachtumssringe oder -streifen bei Knochen oder Hornschildern (Schildkröten), die zur Altersbestimmung genutzt werden können. Zur Altersbestimmung von Amphibien und Reptilien werden meist Dünnschnitte von Extremitätenknochen angefertigt und die Jahresringe ausgezählt. Die Altersdatierung anhand von Wachstumsringen ist schwierig, weil sich die Jahresringe mit zunehmendem Alter oftmals von innen auflösen
  
Skotasmus Schwarzfärbung durch generelles Eindunkeln der Färbung
 
SL Schwanzlänge die Länge vom Kloakenspalt bis zur Schwanzspitze
 
Sonde langes Stäbchen aus Silikon oder Metall; dient zur Geschlechtsbestimmung
 
Sondierung Mit dieser Technik kann die Unterscheidung der Geschlechter vorgenommen werden. Mit einer Sonde wird dabei eine Tiefenmessung der Hauttaschen in der die Fortpflanzungsorgane liegen vorgenommen.
 
Spagnum Sumpf- oder Torfmoos. Nützlich zur Erhaltung der Feuchtigkeit
 
Species Art
 
Spermathek Samentasche
 
Spermatophor Spermapaket, das vom verfestigten Sekret bestimmter Drüsen der Geschlechtswege umschlossen ist, die Spermatophore wird vom Männchen direkt in die Geschlechtswege des Weibchens übertragen (innere Befruchtung) oder auf ein Substrat abgesetzt und dann vom Weibchen mit den Kloakenlippen aufgenommen.
 
Spermien Spermapaket, das vom verfestigten Sekret bestimmter Drüsen der Geschlechtswege umschlossen ist, die Spermatophore wird vom Männchen direkt in die Geschlechtswege des Weibchens übertragen (innere Befruchtung) oder auf ein Substrat abgesetzt und dann vom Weibchen mit den Kloakenlippen aufgenommen.
 
sphagnicol torfmoosbewohnend
 
Sphagnum Sumpf- oder Torfmoos. Nützlich zur Erhaltung der Feuchtigkeit
 
Spinal Vom Rückenmark ausgehend
 
SpinifexGras Ist eine ziemlich zähe Grassorte, die halb Australien bedeckt. Das besondere ist, dass die Grashalme sehr hart und spitz sind.
 
Spiraculum Atemloch, unpaarige oder paarige Öffnung des Kiemenraumes der Kaulquappen, durch das Atemloch erfolgt der Ausstoß des Atemwassers
 
Sporen Sporen sind eine Dauerform mancher Bakterien, die äusserst stabil gegenüber Hitze und Trockenheit ist. Sie werden unter ungünstigen Lebensbedingungen gebildet und können im Trockenen über Jahre hinweg lebensfähig bleiben. Gelangen bakterielle Sporen in eine Umgebung mit genügend Nährstoffen und Feuchtigkeit, können sie wieder auskeimen. Die dabei entstehenden Bakterien vermehren sich weiter. Die einzellige Fortpflanzungsform von Pilzen wird ebenfalls Sporen genannt. Diese Sporen sind jedoch im Gegensatz zu den bakteriellen nicht sehr hitzeresistent.
 
Springer junge Maus
 
Spulwürmer siehe Askariden
 
ssp. Subspezien = Unterart
 
Stenochor Bezeichnung für geographisch eng verbreitete Arten
 
Stomatitis Entzündung der Mundschleimhaut
 
Stopfen Methode der Zwangsfütterung
 
Streptokokken Häufig aus Reptilien isolierte Streptokokken sind die Enterokokken, die einen Großteil der Darmflora darstellen und normalerweise keine Infektionen verursachen. Weitere Streptokokkenspezies gehören zur Normalflora des Maul- und Rachenbereiches.
 
Stress häufige Todesursache bei Reptilien. Die Gründe hierfür liegen in der nicht artgerechten Haltung, falschen Handhabung und dem falschen Transport. Stress ist ebenfalls ein Grund für das Auftreten von gesundheitlichen Problemen wie z.B. bakteriellen Erkrankungen, die ihrerseits erneuten Stress verursachen. Ein gestresstes Reptil verweigert die Futterannahme, wird teilnahmslos, zeigt kraftlose Farben, erbricht sich oder leidet unter Durchfall. Zur Behandlung des Tieres ist vor allem eine artgerechte Unterbringung erforderlich. Die von der Art bevorzugte Temperatur und Luftfeuchte muss in einem idealen Terrarium verwirklicht werden.
 
Subadult Halbwüchsig, halb erwachsen
 
Subcaudal Unter dem Schwanz gelegen
 
Subcutan Unter die Haut
 
Subdigital-Lamellen Lammellenartige Struktur innerhalb der Zehen der Geckos
 
Subdigitalia sämtliche, an der Unterseite der Finger und Zehen befindliche Schuppen.
 
Subkutan Unter die Haut
 
submers unter Wasser
 
Subocularia Schuppen unterhalb der Augen
 
Subspecies Deutsch auch Unterart genannt, niedrigste systematische Kategorie unterhalb des Artniveaus.
 
Subspecies (ssp.) Unterart
 
Substrat Das Bodenmaterial in einem Terrarium
 
subterrestrisch unterirdisch lebend, wühlend
 
Supracaudalia Schuppen der Schwanzoberseite
 
Supraocularia Schuppenreihe oberhalb der Augen
 
Supraorbital- Knochen Knochen oberhalb der Augenhöhle
 
Symbionten Lebewesen die sich gegenseitig einen Nutzen bringen und zusammen leben
 
Symbiose Zwei verschiedene Arten, die voneinander profitieren (Lebensgemeinschaft). Sie ziehen gegenseitigen Nutzen voneinander; jeder gibt etwas aber bekommt auch etwas.
 
Sympatrisch Bezeichnung für Spezies, die in einem gemeinsamen oder sich teilweise überlappenden Verbreitungsgebiet vorkommen, oft auch gemeinsames Vorkommen in einem Gebiet oder Habitat
 
Symtom Krankheitskennzeichen; zu einer bestimmten Krankheit gehörende Erscheinung bzw. krankhafte Veränderung.
 
Synapomorphie Gemeinsam abgeleitetes Merkmal, dass eine Gruppe von Taxa verbindet
 
Synapse Kontaktstelle zwischen Nervenzellen bzw. Nervenzellen u. dem Plasmalemm anderer Zellen (Sinnes-, Epithel-, Muskelzellen)
 
Synonomie Auflistung der wissenschaftlichen Namen für das gleiche Taxon
 
Synonym Mehrere wissenschaftliche Namen für das gleiche Taxon
 
Syntypus Ein Syntypus ist jeder mögliche Beleg, der in der Beschreibung zitiert wird, wenn kein Holotypus gekennzeichnet wurde, oder wenn einer von zwei oder mehr Belegen gleichzeitig als Typus gekennzeichnet werden
 
Systemisch Den ganzen Körper betreffend
Grüne Wasseragamen Glossar T-U

Tachykardie

erhöhte Herzfrequenz
 
Taxon, Taxa Systematische Einheit unterschiedlicher Ordnungsstufen. Mit einem wissenschaftlichen Namen belegte Gruppe von Lebewesen
 
Taxonomie Wissenschaftliche und hierarchische Klassifizierung der Lebewesen entsprechend ihrer vermuteten Entstehungsgeschichte (Evolution) und Verwandtschaft.
 
Taxonomische Kategorien Das Tierreich wird grob unterteilt in Stämme, die Stämme in Klassen, die Klassen in Ordnungen, die Ordnungen in Familien, diese in Gattungen und die Gattungen schliesslich in Arten.
 
Temporalia Vergrößerte Schuppen entlang der Oberkante des Maulspaltes
 
Terra Typica Fundort einer neu entdeckten Art, wie bei einer Erstbeschreibung angegeben. Im Falle der Grünen Wasseragamen die Terra typica Chichinchina im südlichem Vietnam.
 
Terrarium Behälter zur Pflege von Amphibien und Reptilien. Mit verschiebbaren Sichtfenstern. Wichtig ist eine Artgerechte Thermoregulierung und eine gute Belüftung. Die meisten Terrarien sind aus Glas. Bei größeren Terrarien wird oft auf Holzseitenwände zurückgegriffen. Bei den Grünen Wasseragamen und vielen anderen Reptilien sollte Seitenwände und Rückwand aufgrund der Schreckhaftigkeit der Tiere bedeckt sein.
 
Terrestrisch Nur und ausschließlich auf dem Land lebende Tiere.
 
terricol erdbewohnend
 
Territorialität Bildung von Revieren
 
Testudines Schildkröten
 
Testudinidae Landschildkröten
 
thermophil wärmeliebend
 
thermophile [Tiere] Wärme liebende [Tiere]
 
Thermoregulation Steuerung der optimalen Körpertemperatur durch Abkühlen oder Aufwärmen
 
Thrombinaktivierung Blutgerinnung
 
Thrombopenie die Verminderung der Blutplättchenzahl im Blut
 
Titer Die Anzahl an wirksamen Stoffen in einer Probe (Bsp. Antikörper)
 
Toxikologie Die Lehre von den Giften und Vergiftungen
 
Toxin Gift
 
Toxizität Giftigkeit
 
Toxoplasmose Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die von einem Parasiten ausgelöst wird.
 
Trächtig schwanger, Eier tragend
 
Tragzeit Entwicklungszeit eines Nachkommens (Schwangerschaft)
 
Tremor Bewegungsstörung
 
Tribus Taxonomische Kategorie zwischen Gattung und Unterfamilie
 
Tuberkeln Höcker
 
Tumor Geschwulst, Gewebsvermehrung z.B. durch Zellvermehrung, Ödem
 
Turbidität Wassertrübung
 
Tympanum Trommelfell
 
Typhlopidae Blindschlangen
 
Typus Belegexemplar einer Art, auf die sich die Erstbeschreibung bezieht
 
Typusexemplar Belegexemplar für eine Artbeschreibung
 
UA Unterart
 
Ubiquitär Überall verbreitet
 
UF Unterfamilie
 
Ulcus Geschwür, Entzündung
 
umbraphil schattenliebend
 
Unterart Die niedrigste systematische Kategorie unterhalb der Art.  Sie umfasst geographisch isolierte Populationen einer Art, die zwar innerhalb des gemeinsamen Verbreitungsgebietes leben, aber aufgrund der Isolation nicht oder nur sehr begrenzt zu einem Austausch von Genen mit anderen Populationen dieser Art befähigt sind.
 
Urodela Ordnung der Amphibien, Schwanzlurche, Winkelzahnmolche, Olme, Salamander und Molche, Lungenlose Salamander.
 
UV-B UV-B ist mit der wichtigste Faktor bei der Knochenbildung und -festigung. Es beugt Rachitis vor.
 
UV-Lampe Ein Leuchtkörper, dessen Lichtspektrum bis in den UVA-Bereich reicht
 
UV-Strahlung UV bedeutet Ultraviolett. Die Strahlung ist vom menschlichen Auge nicht mehr wahrzunehmen. Ausnahme ist der obere Bereich der UV - A Strahlung. Fenster- und Terrarienglas filtern UV-Strahlen heraus.
Grüne Wasseragamen Glossar V-W
Valid Gültigkeit des Namens eines Taxon
 
Varanidae Warane, etwa 35 Arten, nur Gattung Varanus.
 
Ventral Bauchwärts, zum Bauch gehörend
 
Ventralia Die Bauchseite betreffend
 
Verfettung Fettleibigkeit entsteht in der Regel durch Überfütterung mit zuviel oder ungeeignetem Futter (z.Bsp. die alleinige Verfütterung von Mehlwürmern bei Agamen). Bei jedem Tier ist der Stoffwechsel unterschiedlich und erhält das Tier mehr als es eigentlich benötigt, so lagert sich der Überschuss als Fett in den speziellen Fettdepots, in Muskeln, in der Unterhaut aber auch in den Organen wie der Leber und den Blutgefässen ab.
 
Vergesellschaftung Vergesellschaftung bedeutet, dass in einem Terrarium verschiedene Arten gepflegt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die unterschiedlichen ökologischen Ansprüche der zu vergesellschaftenden Tiere übereinstimmen. Auch die Verträglichkeit der Tiere untereinander spielt eine wichtige Rolle. Die Vergesellschaftung von Arten verschiedener Erdteile wird oft diskutiert. Basilisken und Wasseragamen haben z.B. die gleiche Anforderungen an die Haltung, jedoch birgt die Vergesellschaftung immer ein Risiko.
 
Vermiculit Vermiculit ist Substrat, das der Feuchtigkeitserhaltung beim zeitigen der Eier dient. Vermiculit gibt es in verschiedenen Korngrößen. Vermiculit wird oft in für Zimmerpflanzen genutzt.
 
Vertebral Auf der Rückenmittellinie liegend
 
Viperidae Echte Vipern
 
Viren Viren sind kleinste Krankheitserreger.  Viren brauchen eine lebende Wirtszelle, um zu überleben und sich zu vermehren. Der Erreger hängt sich an die Zelle an und dringt in sie ein. Antibiotika sind gegen Virusinfektionen nicht wirksam. Sie sind nicht in der Lage, sich selbst zu vermehren.
 
Vitamin A (Retinol) Fettlösliches Vitamin, das für den Sehvorgang, Wachstum, Fortpflanzung und die Schleimhäute von Bedeutung ist. Wichtige Anzeichen von Vitamin-A-Mangel sind Nachtblindheit sowie Austrocknung und Schuppung der Haut und Schleimhäute.
 
Vitamin A-Überdosierung Eine zu hohe Versorgung der Terrarientiere mit Vitaminen hat ebenso schlimme Folgen. Durch übermäßiger Vitamin- A-Gabe kann sich die gesamte Haut ablösen und das Tier kann evtl. daran sterben.
 
Vitamin B Vitamin die Verdauung und für die Haut
 
Vitamin B-Mangel Vitamin-B Mangel kann zu Krämpfen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und fehlender Magensaftsekretion als Ausdruck einer Störung der Magen- und Darmfunktion führen. Anzeichen sind unter anderem Krampfzustände und Extremitätenzittern der Hinterbeine.
 
Vitamin B1 (Thiamin) Gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist wasserlöslich. Es ist für den Stoffwechsel der Kohlenhydrate von großer Bedeutung. Ein Mangel an Vitamin B1 führt zu Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Muskelschwäche, Herzbeschwerden und psychischer Labilität (Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Depressionen).
 
Vitamin C Vitamin für die Wiederstandskraft des Tieres
 
Vitamin D Fettlösliches Vitamin, das die Aufnahme (Resorption) von Calcium und Phosphat aus dem Darm fördert.
 
Vitamin D-Mangel Rachitis
 
Vitamin D3 Vitamin zum Aufbau der Knochen (kann nur durch UV-B-Strahlung umgewandelt werden).
 
Vitamin E Spielt bei der Fortpflanzung eine Rolle
 
Vitamin E-Mangel Steatitis
 
Vitamin H Für den Stoffwechsel wichtig
 
Vitamin K Fettlösliches Vitamin, das vor allem an der Bildung der Blutgerinnungsfaktoren beteiligt ist. Ein Mangel an Vitamin K führt somit zu einer erhöhten Blutungsneigung.
 
Vitamine Lebensnotwendige, essentielle Substanzen, die vom Körper nicht oder nur unzureichend gebildet werden können. Sie müssen regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden.
 
Vitaminmangel Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht oder nur in unzureichender Menge selbst herstellen kann. Vitamine oder deren Vorstufen müssen dem Tier also, im Regelfall durch die Nahrung, von außen zugeführt werden.
 
Vitellogenese Bildung des Eidotters
 
Vivipar Lebendgebärend, die gesamte Embryonalentwicklung verläuft im mütterlichen Organismus
 
Vorzugstemperatur Ein spezifischer Temperaturbereich, in dem Nahrungsaufnahme, Paarung usw. der jeweiligen Art stattfindet. Auch Aktivitätstemperatur genannt.
 
VS Vorderseite
  
WA II Washingtoner Artenschutzabkommen,Anhang II
 
Wachsmaden Larven der Wachsmotten
 
Wanderheuschrecken Acrididae, Sind bei größeren Terrarientieren beliebtes Futter.
 
Warmblüter Ein Organismus, der seine Temperatur unabhängig von der Außentemperatur steuern kann
 
Wechselwarm Tiere, deren Stoffwechsel und Körpertemperatur von den herrschenden Außentemperaturen bestimmt werden
 
Winterruhe Überdauern der kalten Jahreszeit durch "Winterstarre -schlaf", bei den poikilothermen Amphibien und Reptilien erfolgt die Überwinterung in geeigneten Verstecken in Form einer Winterruhe.  Bei der Grünen Wasseragame und vielen anderen Tiere aus den Tropen entfällt die Winterruhe.
 
Winterstarre In Winterstarre fallen Amphibien und Reptilien. Ihr Körper passt sich der Umgebungstemperatur an - sie fallen in Kältestarre und können selbst aktiv nichts für ihren Wärmehaushalt tun
 
Wirtelförmig Quirlförmig
Grüne Wasseragamen Glossar X-Z
Xenodontinae Ungleichzähnige Nattern
 
Xenopeltidae Erdschlangen
 
Xenosauridae Höckerechsen, Familie der Anguinomorpha, 4 Arten, 2 Gattungen.
 
xerophytisch trockenheitsliebend
 
Zecken Die Zecke (Ixodidae) ist ein Spinnentier aus der Ordnung der Milben. Sie ist 2mm bis 1 cm groß, flachgedrückt und besitzt einen sehr dehnbaren Körper mit acht Beinen. Die Weibchen ernähren sich vom Blut von Säugetieren, Vögeln und Reptilien, auf deren Körperhaut sie sich festsaugen.
 
Zeitungungsdauer Entwicklungszeit der Eier
 
Ziliaten, Wimperntierchen Die Ziliaten bzw. Wimperntierchen gehören zu den Protozoen.
 
Zilien Wimpern
 
ZNS Zentrales-Nerven-System
 
Zophobas Larven des Großen Schwarzkäfers
 
Züngeln Vorstrecken der Zunge bei Schlangen und vielen Echsen zur Aufnahme von Duftstoffen, die über das Jacobsonsche Organ eine chemische Orientierung ermöglichen, bei vielen Squamaten tritt außerdem aposematisches Züngeln, sog. Drohzüngeln auf, Schlangen züngeln meist bei geschlossenen Kiefern durch eine kleine Ausbuchtung des Rostralschildes.
 
Zyste eingekapselte Geschwulst mit flüssigem Inhalt.
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Zystenbildungen der Haut Befall mit Dermocystidium ranae ( Sporozoen ) : Bildung von Hautzysten
Grüne Wasseragamen Glossar Sonstige
0,0,1 Geschlecht unbestimmt ; ein Tier ; dritte Ziffer kennzeichnet Anzahl der Tiere
 
0,1 Weibchen
 
1,0 Männchen
 
1,1 1 Weibchen, 1 Männchen
   

 

 

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