Das Terrarium für Wasseragamen muss ein so genanntes Regenwaldterrarium sein.
Das bedeutet Temperaturen von tagsüber 25 - 32°C und eine nächtliche Absenkung um 5-7 °C. Die Luftfeuchtigkeit sollte morgens bei nahezu 100% liegen, gegen Mittag abfallen und zum Abend wieder steigen.
Im Regenwald ist der Morgen durch Nebel gekennzeichnet Gegen Mittag vertreibt die Sonne den Nebel und die Temperaturen steigen. Die Luftfeuchtigkeit sinkt, jedoch nicht zu tief. Am Nachmittag ertönen die ersten Grummel und der tägliche Regen kündigt sich an. Dieser Regen erhöht die Luftfeuchtigkeit wieder auf circa 80 - 90 % (Beregnungsanlage oder Nebler).
Das Regenwaldterrarium sollte auch einen Wasserteil beinhalten. Dieses Becken fördert nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern ist bei den badefreudigen Wasseragamen Pflichteinrichtung! Die Beckengröße sollte so gewählt sein, dass die Wasseragame gut darin liegen kann. Sehr dekorativ sind integrierte Aquarien, so dass man auch von einem Aquaterrarium oder Paludarium spricht.
Die Mindestanforderungen für ein Terrarium für eine Wasseragame mit 25 cm Kopf-Rumpf-Länge lauten: 100 cm x 75 cm x 125 cm (Länge x Breite x Höhe). In der Literatur finden sich die unterschiedlichsten Angaben über die Terrariumgröße für ein Pärchen. Jedoch lässt sich festhalten, dass nahezu alle Angaben in der Literatur über oder gar deutlich über den Mindestanforderungen liegen.
Im Internet wird die Diskussion um die Größe zwar sehr ideologisch geführt. aber es besteht in vielen Foren bereits ein Konsens über die Terrariumgröße für eine Gruppe von drei Wasseragamen mit
200 x 100 x 200 cm
. Ich möchte diese Maße hier mal als "Idealmaße" hinstellen.
Wichtig für Wasseragamen ist natürlich eine entsprechende Beleuchtung. Auch wenn die Tiere im vermeintlich dichten Regenwald leben, so ist die Lichtintensität doch sehr hoch und im Terrarium muss dieses Licht durch künstliche Beleuchtungsmittel simunliert werden.