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Inneneinrichtung des Terrariums

 
Was nützt die Einhaltung der Idealmaße für ein Terrarium, wenn der vorhandene Raum nicht genutzt wird?
 
Eine gute und wohl bedachte Inneneinrichtung sorgt für eine bessere Gesundheit der Tiere, weniger Stress, Minimierung von Revierverhalten, bzw. Schaffung vieler Flucht- und Rückzugsmöglichkeiten und vielem mehr!
 
1. Äste, Äste und Äste
 
Viele Äste sind Pflicht in einem Wasseragamenterrarium und hierbei werden vor allem waagerechte Äste bevorzugt. Zudem sollten sie unterschiedliche Dicke aufweisen, so dass auch ein adultes Männchen optimal auf einem Ast liegen kann. Armdick wäre ein guter Durchschnitt!
 
Vorsicht bei Gabelungen! Es kommt nicht selten vor, dass eine Wasseragame ihren Schwanz einklemmt und vor Panik ein Stück abreißt. Also Vorsicht bei der „Verlegung“ der Äste und solche Stellen vermeiden.
 
Die Äste sollten von unten bis weit oben angebracht werden damit die Tiere ihre jeweilige Vorzugszone (Temperatur) aufsuchen können. Auch weit oben sollten die waagerechte Liegeflächen vorhanden sein!
 
Die Rinde der Äste darf nicht zu glatt sein. Es haben sich diverse Obstbäume als beständig herausgestellt, aber auch Eiche oder andere Äste wurden von mir schon erfolgreich verwendet.
 
2. Pflanzen

Pflanzen sorgen unter anderem für ein besseres Terrariumklima, wobei dieser Punkt weniger gewichtig ist.

 

Viel wichtiger ist die Schaffung von Sichtschutz, Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten. Unterdrückte Tiere suchen sich entsprechende Stellen um sich vor den Blicken der höherstehenden Tiere zu schützen. Zudem sorgt eine gute Bepflanzung (oder Anbringung von Kunstpflanzen) für ruhigere Plätze zur Eiablage.

 

Echte Pflanzen überleben meist die groben Attacken der Wasseragamen nur für kurze Zeit, aber wenn man die Laufwege und Lieblingsplätze der Agamen kennt, kann man sogar sein Glück mit Bromelien und anderen Aufsitzerpflanzen versuchen.

 

Geeignete Pflanzen:

1 x Ficus pumila

1 x Schefflera (Strahlenaralien)

1 x Ficus elastica (Gummibaum)

1 x Dracaena marginata (Drachenbaum)

1 x Ficus benjamini (Birkenfeige)

1 x Epipremnum aureum (Efeutute)

 

3. Wasserbecken

Ein wesentlicher Bestandteil des Terrariums sollte ein großes Wasserbecken sein, dass unter anderem auch für eine konstante Luftfeuchtigkeit sorgt und den Tieren natürlich als Bade- und Trinkbecken dient. Ein Bachlauf oder Wasserfall ist nicht notwendig, aber schön anzusehen und vor allem Bachläufe werden von den Agamen gerne zur Säuberung genutzt.

 

Als Wasserbecken haben sich in erster Linie große Plastikschalen (PVC-Teiche) oder Aquarien bewährt. Auf jeden Fall sollten sie so verbaut werden, dass die Kanten keine Gefahr für die Agamen darstellen. Es kommt nicht selten vor, dass ein Tier von weit oben nach unten fällt und bei einer Aquariumkante wäre es im schlimmsten Fall der sofortige Tod!

 

Fortsetzung folgt!

 

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