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Hier fehlen noch einige Bilder und Grafiken, die in Kürze wieder eingebunden werden!

 

In der Terraristik gibt es eine Vielzahl von verschiedensten Terrarientypen. Hierbei ist nicht die Form des Terrariums gemeint sondern die Inneneinrichtung und die Rahmenbedingungen. Jedes Terrarium stellt eine Kleinform der natürlichen Lebensräume verschiedenster Tierarten dar. Wüstenbewohner benötigen logischerweise ein Wüstenterrarium.

In der Terraristik hat sich im Laufe der Jahre eine möglichst naturnahe oder gar naturgetreue Nachgestaltung durchgesetzt. Im Mittelpunkt steht oft nicht mehr das zur Schau stellen der exotischen Tiere sondern das artgerechte Halten, Pflegen und evtl. sogar Züchten von exotischen Tieren. In der Terraristik wird auch zunehmend auf Habitat bezogene Ausstattung geachtet. Der Ausschnitt des natürlichen Lebensraums wird auch mit den entsprechenden Pflanzen (Keine Giftpflanzen!!!) und Utensilien ausgestattet. Ebenfalls hat es sich in den letzten Jahren durchgesetzt Vergesellschaftungen von Tieren von verschiedenen Kontinenten mit den gleichen Haltungsbedingungen zu unterlassen.

Auf dieser Seite möchte ich versuchen einen allgemeinen Überblick über die verschiedensten Typen von Terrarien, bzw. deren Einrichtung zu geben. Es soll eine möglichst umfangreiche Sammlung mit einer jeweils kurzen Beschreibung darstellen...

Verschiedene Terrarienformen


Die meisten Terrarien (vor allem im Zoofachhandel) sind aus Vollglas. Das heißt alle Wände sind aus so genanntem Float-Glas. Bei größeren Anfertigungen wird auch teilweise Verbundglas (VSG Verbund Sicherheitsglas) genutzt. Die Türen werden nahezu immer in Form von zwei Scheiben die in Profilschienen (E-Form) laufen realisiert. Die Lüftung erfolgt über ein Lüftungsgitter vorne unter den Schiebetüren und in der Decke hinten (siehe Bilder). Das Lüftungsgitter vorne sind meist so angebracht, dass die Frontscheiben von unten her Luft bekommen und so auch bei höherer Luftfeuchtigkeit

Oben links zu sehen ist eine klassische Terrarienform.

Neben dieser klassischen Form gibt es auch individuelle Formen wie zum Beispiel Panorama-Terrarien und anderen. Rechts zu sehen ist ein Hochterrarium.

 

 

Überblick

 

[Regenwald-/ Feuchtterrarium] [Waldterrarium] [Wüstenterrarium] [Paludarium] [Halbtrockenterrarium] [Felsterrarium] [Aquaterrarium]

 

Regenwald-/ Feuchtterrarium


Das Regenwaldterrarium beheimatet wie der Name bereits hinreichend aussagt Regenwaldbewohner. Typisch für diese Terrarienform ist neben einer üppigen Bepflanzung vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit. Diese wird in vielen Fällen durch eine Regenanlage mit kleinen Nebeldüsen in Verbindung mit einem Wasserbecken erzielt. Auch kommen große Nebler in diesen Terrarien zum Einsatz. Die Temperaturen liegen in einem Bereich von 25 - 32 °C mit lokalen Wärmeplätzen.

Als Bodengrund eignen sich verschiedenste Materialien. Wichtiger Aspekt bei der Einrichtung ist das Berücksichtigen der stetig hohen Luftfeuchtigkeit und der Vermeidung von Schimmel und Pilzen. In vielen Fällen hat sich ein Torf-Erde-Gemisch bewährt und wird oft verwendet.

Die Lichtintensität ist dem natürlichem Lebensraum anzupassen. Diese Lichtintensität nimmt zum Boden hin ab, so dass am Boden auch schattige Plätze zu finden sind.

Die Innenausstattung besteht (sofern möglich) wie bereits geschildert aus einer üppigen Bepflanzung. Bei größeren Terrarientieren muss man evtl. auf künstliche Pflanzen zurückgreifen, da die Tiere nicht gerade vorsichtig in der Fortbewegung vorgehen. Zudem sollte für baumbewohnende Tiere eine Vielzahl an Kletterästen das Terrarium ausfüllen. Es sollte darauf geachtet werden, dass bei Echsen die Gefahr besteht den Schwanz einzuklemmen. Die Äste sollten so angebracht werden, dass keine engen Gabelungen/ Kreuzungen vorkommen. Die Anordnung der Äste, ob waage- oder eher senkrecht, liegt an der zu pflegenden Tierart. Einige Echsen bevorzugen senkrechte Äste und andere liegen gerne auf waagerechten Ästen.

 

 


Waldterrarium


Ein Waldterrarium stellt in den meisten Fällen einen Teilbereich des Waldes in gemäßigten Breiten dar. Ein klassisches Waldterrarium zeichnet sich durch niedrige Temperaturen und relativ hoher Luft-, bzw. Bodenfeuchtigkeit aus. Ein tägliches Sprühen oder eine entsprechende Beregnungsanlage sind unerläßlich.

Diese oft für Salamder oder Kröten verwendete Terrarienform wird eine direkte Sonneneinstrahlung vermieden und Temperaturschwankungen sollten nicht vorkommen.

Als Pflanzen kommen für flache Waldterrarien Farne, Efeu und Moose in Frage. Für größere Terrarien kann man auch großwüchsige Farne einsetzen. Trockenes Laub kann den Boden bedecken und bietet kleineren Terrarientieren eine Vielzahl an Versteck, bzw. Ruheplätzen. Als Bodengrund kann ein Walderde - Sandgemisch im Verhältnis 1:1 verwendet werden. Hierbei sollte man auf jeden Fall Staunässe vermeiden. Eine evtl. zuvor eingebaute Dränage durch eine Kiesschicht unter dem eigentlichen Bodengrund ist auf jeden Fall sinnvoll.


Wüstenterrarium


Wüstenterrarien (auch Trocken- oder Steppenterrarium genannt) sind wie der Name erneut deutlich macht an den Bedingungen in der Wüste oder trockenen Regionen ausgerichtet. Die Luftfeuchtigkeit ist tagsüber verhältnismäßig niedrig und steigt in der Nacht aber deutlich an.

Des Weiteren spielen die Temperaturen eine immense Rolle. Häufig sind Temperaturen von lokal 50°C am Tag und starken Temperatureinbrüchen in der Nacht anzufinden. Dieser drastische Temperaturunterschied ist bei vielen zu pflegenden Arten zur gesunden Haltung unabdingbar.

Strukturell sollte das Terrarium einen exponierten Sonnenplatz mit den zuvor erwähnten 45 - 50°C aufweisen aber auf jeden Fall auch Rückzugsmöglichkeiten mit niedrigeren Temperaturen. Höhlen oder die Möglichkeit Höhlen im Sand anzulegen müssen bei vielen Arten vorhanden sein.

Eine regelmäßige UV-Bestrahlung ist bei den meisten tagaktiven Wüstenbewohner auf jeden Fall zu gewährleisten. Die Innenausstattung (Dekoration) kann sehr individuell ausfallen (zum Beispiel Wurzeln, Sandstein, gestaltete Rückwände usw.).


Paludarium


Ein Paludarium ist eine Mischform aus Aquarium und Terrarium. Es gibt verschiedenste Paludarienformen, zum Beispiel Sumpfpaludarium , Urwaldpaludarium, Bachpaludarium, Uferpaludarium und vielen anderen. Auch ein Regenwaldterrarium kann ein Paludarium sein, wenn man neben dem Landteil auch einen entsprechend großen Wasserteil oder ein Aquarium eingebaut hat.

Neben Terrarianern gibt es auch viele Pflanzenliebhaber, die ein Paludarium ihr Eigen nennen. In vielen Fällen werden dann nur Pflanzen und keine Tiere eingesetzt. Aber auch Aquarianer entdecken zunehmend die Faszination eines Paludariums mit üpppigen Pflanzenbereich.


Halbtrockenterrarium


Das Halbtrocken oder auch Savannenterrarium ist durch Trocken- und Regenzeit gekennzeichnet. Hierbei ist die Regenzeit in den meisten Fällen eher kurz und die Trockenzeit entsprechend lang.

Durchsetzte Graslandschaften mit verschiedensten widerstandsfähigen Hölzern ist die typische Form dieser Terrarienform. Die Lichtstärke ist ähnlich hoch wie bei dem Wüstenterrarium. Der Bodengrund sollte einen hohen Lehmanteil aufweisen und wird mit Sand aufgefüllt. Wie auch schon beim Wüstenterrarium geschildert hängt die Einrichtung auch wieder von der zu pflegenden Art ab (ob diese zum Beispiel Höhlen benötigt).

Als Plfanzen eigenen sich unter anderem trockene Grasbüschel oder stachelfreie Sukkulenten. Wolfsmilchgewächse sollten hierbei aufgrund ihres giftigen Saftes nicht verwendet werden.


Felsterrarium


Das Felsterrarium ist wie alle anderen Formen auch ein Ausschnitt aus dem natürlichem Lebensraum. Gerade in dieser Terrarienform eignet sich ein gut strukturierte Rückwand die in verschiedenster Weise realisiert werden kann.

 

Aquaterrarium


Ein Aquaterrarium ist vom Prinzip her ein Paludarium. Es kann auch als Form eines Regenwaldterrariums vorkommen. Siehe oben!

 


Fortsetzung folgt!

Solltet Ihr bereits eines der vorgestellten, bzw. in Kürze vorgestellten Terrarien besitzen würde ich mich über ein oder zwei Fotos für diese Homepage sehr freuen. Natürlich mit entsprechendem Copyrighthinweis!


 

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